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Badminton-Verband Berlin-Brandenburg e.V.
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DBV/LSBEinträge die mit dem DBV/LSB in Verbindung stehen.
1. BC Saarbrücken-Bischmisheim gewinnt Europapokal der Landesmeister
Der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim hat im Finale des Europapokals die Sensation geschafft und gegen Favorit-Ramenskoe mit 4:2 gewonnen. In einem über lange Zeit ausgeglichenen und dramatischen Endspiel erkämpfte sich der Deutsche Meister den bedeutendsten Titel für europäische Vereinsmannschaften.
Das Team aus Saarbrücken war nach dem 4:2 Sieg im Halbfinale gegen Nizhni Novgorod am Samstagabend in das Endspiel eingezogen. Hier wartete die russische Mannschaft Favorit-Ramenskoe, gegen die man im vergangenen Jahr im Viertelfinale gescheitert war. Trotz der Belastung von zwei Spielen am Vortag konnte das Team erneut überzeugen. Im Mixed gerieten Johannes Schöttler und Emma Wengberg zunächst mit einem Satz in Rückstand. Doch das deutsch-schwedische Duo kam zurück in die Partie und drehte das Match noch zu ihren Gunsten. Ein ebenso schöner wie überraschender Punktgewinn für den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim.
Im zweiten Spiel verlor Kestutis Navikas vom BCB gegen den Weltranglisten-Fünfundzwanzigsten Przemyslaw Wacha.
Nach dem Ausgleich für Favorit-Ramenskoe entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Top-Mannschaften Europas. Zunächst brachte Olga Konon im ersten Dameneinzel gegen Tatjana Bibik die Saarländer wieder in Front. Konon gewann klar in zwei Sätzen mit 21:10 und 21:12.
Aber in der Folge konnte die russische Mannschaft erneut ausgleichen: Johannes Schöttler und Kristof Hopp verloren ihr Match gegen Przemyslaw Wacha und Alexander Nikolaenko knapp in drei Sätzen.
Doch wieder war auf Olga Konon und Emma Wengberg Verlass: Die Bischmisheimer Spielerinnen gewannen im Damendoppel deutlich in zwei Sätzen. Nach einer halben Stunde hieß es 21:16 und 21:10. Der Sieg bedeutete die 3:2 Führung für den BCB.
Wie am Vortag waren nun alle Augen auf Marcel Reuter gerichtet. Bereits im Halbfinale gegen Nizhni Novgorod hatte der 28-Jährige für den entscheidenden Punkt zum 4:2 Sieg gesorgt und auch heute behielt er einen kühlen Kopf. In drei Sätzen gewann er gegen seinen ukrainischen Kontrahenten Atrashchenkov. Im letzten Satz wehrte er mehrere Matchbälle ab und gewann den Satz noch mit 23:11. Damit war der Gewinn des Europapokals perfekt.
„Dieser Sieg ist eine absolute Sensation. Ich bin seit vielen Jahren dabei, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt“, freute sich Teammanager Thomas Tesche und auch Vereinspräsident Frank Liedke war nach dem Titelgewinn stolz auf das Team: „Ich kann mich nur vor der Mannschaft verbeugen. Sie hat toll gekämpft und unmögliches vollbracht. Zwei russische Mannschaften mit Top-Spielern auszuschalten ist einfach bewundernswert.“
Der Sieg bedeutet den ersten Titelgewinn einer deutschen Mannschaft seit 1999 und den zweiten deutschen Gesamtsieg seit Bestehen des Turniers, das erstmals 1978 ausgetragen wurde. DBV-Herren verpassen knapp eine Medaille
Bei den Thomas und Uber Cup-Finals (WM Mannschaften) vom 09.-16.05.2010 in Malaysia
Die deutschen Badmintonspieler haben bei der Weltmeisterschaft für Herren- bzw. Damennationalmannschaften (Thomas und Uber Cup-Finals vom 09.-16.05.2010 in Kuala Lumpur/Malaysia) den Einzug ins Halbfinale knapp verpasst, dürfen sich aber über ihr bestes Abschneiden beim Thomas Cup seit 2004 freuen. Im Viertelfinale musste sich die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) dem Team aus Japan in einer spannenden Begegnung mit 1:3 geschlagen geben. In der K.o.-Runde werden die Partien jeweils abgebrochen, sobald eine der beiden beteiligten Mannschaften drei Matches gewonnen hat.
Bei einem Sieg gegen die Asiaten hätte die deutsche Herrennationalmannschaft erstmals in der Geschichte des mehr als 60 Jahre bestehenden Thomas Cup eine Medaille gewonnen. Vor etwa 10.000 enthusiastischen Zuschauern im Putra Stadium konnte am Mittwoch jedoch einzig das Herrendoppel Michael Fuchs/Kristof Hopp (beide vom Deutschen Mannschaftsmeister 1. BC Bischmisheim) seine Partie für sich entscheiden. Vor sechs Jahren hatten die deutschen Herren ebenfalls das Viertelfinale um den Thomas Cup erreicht, aber „so nah wie heute waren wir noch nie an einer Medaille dran. Noch vor zehn Jahren waren wir meilenweit von den Top-Teams entfernt. Und heute war die Chance, erstmals Edelmetall zu gewinnen, zweifelsohne da“, meinte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz. Bei den letzten beiden Austragungen des Thomas Cup, in den Jahren 2008 und 2006, kamen die Herren des DBV jeweils bis ins Achtelfinale.
Die Damen des DBV gewannen im analogen Wettbewerb (Uber Cup; seit 1956/1957) bereits zweimal Edelmetall: Sie erreichten sowohl 2006 als auch 2008 das Halbfinale und holten damit Bronze. Diesmal schieden die deutschen Spielerinnen, die in Kuala Lumpur mit einem stark verjüngten und aufgrund von Ausfällen einiger leistungsstarker Athletinnen zudem nicht optimal besetzten Aufgebot angetreten waren, nach der Gruppenphase aus.
Die einzelnen Ergebnisse: Mittwoch, 12.05.2010, Thomas Cup,
Viertelfinale, Deutschland – Japan 1:3 1. HE: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Kenichi Tago 21:15, 18:21, 18:21 1. HD: Michael Fuchs/Kristof Hopp (beide 1. BC Bischmisheim) - Hiroyuki Endo/Yoshiteru Hirobe 16:21, 21:19, 24:22 2. HE: Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) - Sho Sasaki 19:21, 17:21 2. HD: Ingo Kindervater/Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim) - Kenichi Hayakawa/Kenta Kazuno 16:21, 16:21 3. HE: Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) - Shoji Sato nicht mehr ausgetragen
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) DBV-Herren als Gruppenzweiter im Viertelfinale
Bei den Thomas und Uber Cup-Finals (WM Mannschaften) vom 09.-16.05.2010 in Malaysia
Die deutschen Badmintonspieler sind bei der Weltmeisterschaft für Herren- bzw. Damennationalmannschaften (Thomas und Uber Cup-Finals vom 09.-16.05.2010 in Kuala Lumpur/Malaysia) als Zweiter der Vorrundengruppe C ins Viertelfinale eingezogen. Im Spiel um den Gruppensieg unterlag die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) am Dienstag Europameister Dänemark mit 1:4. Da die DBV-Herren ihr Auftaktmatch gegen Vize- Europameister Polen am Montag mit 5:0 gewonnen und die Osteuropäer zuvor bereits mit dem gleichen Ergebnis gegen Dänemark verloren hatten, war dem EM-Dritten aus Deutschland der Einzug in die Runde der besten acht Mannschaften des Thomas Cups vor dem abschließenden Gruppenspiel nicht mehr zu nehmen. Eine starke Leistung bot in der Partie gegen Dänemark speziell Dieter Domke, der sein Einzel gegen Vize-Europameister Jan Ø. Jørgensen in zwei Sätzen für sich entschied. Im Viertelfinale treffen die deutschen Herren am Mittwoch auf Japan. „Von den Nationen, die uns zugelost werden konnten, sind die Japaner die vermeintlich leichtesten Gegner“, meinte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz erfreut.
Deutschlands Damen sind hingegen als Dritter der Uber Cup-Gruppe C nach der Vorrunde ausgeschieden. Nach der 1:4-Auftaktniederlage gegen Japan gelang den DBV-Assen auch gegen Vize-Europameister Russland nur in einer Partie ein Punktgewinn (1:4). Dabei war es erneut die Vize-Europameisterin im Dameneinzel und aktuelle Weltranglistenelfte, Juliane Schenk, welche siegreich aus ihrer Begegnung hervorging. Voraussetzung, um das Viertelfinale zu erreichen, war mindestens ein zweiter Platz in der drei Nationen umfassenden Vorrundengruppe.
Die einzelnen Ergebnisse: Dienstag, 11.05.2010, Thomas Cup,
Vorrunde, Dänemark – Deutschland 4:1 1. HE: Peter Hoeg Gade - Marc Zwiebler (1. BC Beuel) 21:12, 21:7 1. HD: Carsten Mogensen/Mathias Boe - Peter Käsbauer/Oliver Roth (beide PTSV Rosenheim) 21:18, 21:13 2. DE: Jan Ø. Jørgensen - Dieter Domk (1. BC Bischmisheim) 19:21,17:21 2. HD: Lars Paaske/Jonas Rasmussen - Ingo Kindervater/Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim) 21:13, 21:15 3. DE: Joachim Persson - Fabian Hammes (SV Fischbach) 21:3, 21:12
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Erneute Qualifikation ein großer Erfolg
Für die Thomas und Uber Cup-Finals (WM Mannschaften) vom 09.-16.05.2010 in Malaysia
Ende dieser Woche beginnt für Deutschlands beste Badmintonspielerinnen und –spieler eines der prestigeträchtigsten Turniere im internationalen Badmintongeschehen: Vom 09.-16.05.2010 werden in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur die Thomas und Uber Cup-Finals ausgetragen – auch bekannt als Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften.
Bereits zum fünften Mal in Folge ist es gleich beiden Teams des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) gelungen, sich für den Wettbewerb zu qualifizieren, an dem sowohl bei den Damen als auch bei den Herren nur zwölf Nationen teilnehmen dürfen. „Das ist ein großer Erfolg. Es zeigt die Konstanz über die Jahre - dass wir es schaffen, das Niveau zu halten. Bei den Damen ist erfreulich, dass wir es nach dem Rücktritt von Huaiwen Xu trotzdem geschafft haben uns zu qualifizieren“, meint DBV-Sportdirektor Martin Kranitz. Beide deutschen Teams hatten Mitte Februar 2010, bei der EM für Damen- und für Herrennationalmannschaften in Warschau, die Bronzemedaille gewonnen und damit das Ticket zur WM gelöst.
Die teilnehmenden Mannschaften: Thomas Cup (Herren): Uber Cup (Damen): • China • Indonesien • Malaysia • Korea • Japan • Indien • Deutschland • Dänemark (in einer Gruppe mit GER) • Polen (in einer Gruppe mit GER) • Peru • Nigeria • Australien • China • Korea • Japan (in einer Gruppe mit GER) • Malaysia • Indonesien • Indien • Deutschland • Dänemark • Russland (in einer Gruppe mit GER) • USA • Südafrika • Australien
Die zwölf teilnehmenden Mannschaften sind sowohl bei den Spielerinnen als auch bei den Spielern in vier Vorrundengruppen à jeweils drei Nationen aufgeteilt. Deutschlands Herren treffen in der Vorrundengruppe C auf Team-Europameister Dänemark und den EM-Zweiten Polen. Die Damen des DBV müssen sich – ebenfalls in der Vorrundengruppe C – mit Vize-Europameister Russland und mit Japan auseinandersetzen. Ziel beider DBV-Auswahlen ist es, mindestens das Viertelfinale zu erreichen. Dazu müssen sie in ihrer jeweiligen Vorrundengruppe wenigstens Zweiter werden. Titelverteidiger ist sowohl bei den Damen als auch bei den Herren China.
Die Nominierten seitens des DBV: Damen*: Herren: Juliane Schenk, SG EBT Berlin Marc Zwiebler, 1. BC Beuel Karin Schnaase, SC Union Lüdinghausen Dieter Domke, 1. BC Bischmisheim Fabienne Deprez, FC Langenfeld Marcel Reuter, 1. BC Bischmisheim Birgit Overzier, 1. BC Beuel Fabian Hammes, SV Fischbach Johanna Goliszewski, SG Anspach Ingo Kindervater, 1. BC Beuel Carla Nelte, TV Refrath Michael Fuchs, 1. BC Bischmisheim Kristof Hopp, 1. BC Bischmisheim Johannes Schöttler, 1. BC Bischmisheim Peter Käsbauer, PTSV Rosenheim Oliver Roth, PTSV Rosenheim
*Anmerkung: Carola Bott (1. BC Bischmisheim) laboriert nach wie vor an einer Verletzung, während für Sandra Marinello (1. BC Düren) aus studienbedingten Gründen eine Teilnahme an der WM-Endrunde nicht möglich ist. Beide Damen standen im erfolgreichen DBV-Aufgebot von Warschau.
Der zeitliche Ablauf der WM: Sonntag, 09.05.2010: Vorrundenspiele Thomas Cup und Uber Cup Montag, 10.05.2010: Vorrundenspiele Thomas Cup und Uber Cup Dienstag, 11.05.2010: Vorrundenspiele Thomas Cup und Uber Cup Mittwoch, 12.05.2010: Viertelfinals Thomas Cup und Uber Cup Donnerstag, 13.05.2010: Halbfinals Uber Cup Freitag, 14.05.2010: Halbfinals Thomas Cup Samstag, 15.05.2010: Finale Uber Cup Sonntag, 16.05.2010: Finale Thomas Cup
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Vorstoß in neue Dimensionen
Bitburger Badminton Open ist jetzt Grand Prix Gold Turnier
Es ist ein echter Quantensprung! Bei den Bitburger Badminton Open ist eine neue Ära angebrochen. Hier ist alles Gold, was glänzt! Erstmals in seiner 23-jährigen Geschichte ist das Grand Prix Turnier in der SaarLorLux Region jetzt in die Gold-Kategorie des internationalen Badminton Welt Verbandes (BWF) aufgestiegen. Damit einher geht eine Erhöhung des Preisgeldes von 50.000 auf nunmehr 120.000 US-Dollar. Das vom 31. August bis 5. September 2010 in der Saarbrücker Saarlandhalle ausgetragene Turnier ist hiermit das am höchsten dotierte Badminton-Turnier in Deutschland – und das einzige Grand Prix Gold-Turnier in Europa. „Die Bitburger Open haben in der Badminton-Welt schon länger einen guten Ruf – doch nun spielen wir mit den Großen in einer Liga. Und wir hoffen, dass wir in diesem Jahr so manchen frischgebackenen Weltmeister oder WM-Medaillengewinner bei uns begrüßen können“, sagt Veranstaltungsleiter Frank Liedke.
Die Chancen dafür sind in der Tat so gut wie nie zuvor: Denn die Bitburger Open finden direkt im Anschluss an die Weltmeisterschaft statt. Die wird vom 23. bis 29. August in Paris ausgetragen – mit dem Schnellzug gerade eineinhalb Stunden von Saarbrücken entfernt. Neben dem gestiegenen Preisgeld und der kurzen Entfernung wird sicherlich auch die Erhöhung der nun zu gewinnenden Weltranglistenpunkte die Badminton-Asse anlocken. „Aus meiner Sicht ist die Aufwertung des Turniers ein wichtiger Schritt nach vorne. Die unmittelbare Terminierung nach der WM könnte einige der weltbesten Top-Spieler motivieren, in die Landeshauptstadt nach Saarbrücken zu kommen und dieses Turnier ebenfalls zu spielen. Ich persönlich sehe es mit einem lachenden und einem weinenden Auge – je leistungsstärker die Konkurrenz, desto schwieriger wird es natürlich für unsere deutschen Athleten, möglichst weit nach vorne zu kommen“, betont Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton Verbands.
Die Badminton-Fans aus aller Welt können sich jetzt schon online über die Homepage www.bitburger-open.de ihre Tickets bestellen. Es gibt wieder Gruppenermäßigungen und zeitlich gestaffelte Frühbucherrabatte. Wer sich beispielsweise noch bis zum 30. Mai seine Karten sichert, bekommt satte 25 Prozent Preisnachlass – und bis zum 30. Juni sind es immerhin noch 15 Prozent. „Ungeachtet dem neuen Grand Prix Gold-Status konnten wir die Preise für die Eintrittskarten nahezu stabil halten“, erklärt Liedke und sagt weiter: „Neu in diesem Jahr: Mit dem Familien- und dem Feierabendticket haben wir noch zwei attraktive Eintritts-Kategorien ins Leben gerufen.“ Die Zuschauer können sich auf ein großartiges Badminton-Spektakel freuen. Und wer einmal da war, weiß: Bei den Bitburger Open geht es nicht ausschließlich nur um den schnellen Sport mit den gefiederten Bällen. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ist immer fester Bestandteil des Turniers. Im attraktiven Publikumsbereich sorgt ein bunter Mix aus Sport, Unterhaltung und Shopping dafür, dass das Traditionsturnier zum Erlebnis für die ganze Familie wird.
Alle Informationen zum Grand Prix Gold Turnier unter: www.bitburger-open.de
Fünfte Meisterschaft in Folge für den 1. BC Bischmisheim
Gravierende Veränderungen in der 1. Bundesliga ab der kommenden Saison
Der 1. BC Bischmisheim hat zum fünften Mal in Folge und zum fünften Mal insgesamt die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Badminton gewonnen. Nachdem sich der Titelverteidiger aus dem Saarland und der nordrhein-westfälische Verein 1. BC Beuel am Samstag (24.04.2010) im Hinspiel des Play-off-Finals in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle 4:4-Unentschieden getrennt hatten, setzten sich die Bischmisheimer tags darauf in der Bonner Erwin-Kranz-Halle mit 6:2 durch. Die Entscheidung fiel im siebten Spiel, als BCB-Akteur Dieter Domke mit einem Sieg im 2. Herreneinzel den Punkt zum 5:2 für die Mannschaft aus Saarbrücken erzielte. Das parallel laufende Mixed wurde daraufhin von den Gastgebern abgebrochen. Der 1. BC Bischmisheim ist nach dem 1. BV Mülheim an der Ruhr, der sich von 1968 bis 1980 13 Mal in Serie zum besten Bundesligaverein der jeweiligen Saison krönte, der Verein mit den meisten aufeinander folgenden Titelgewinnen.
Die einzelnen Ergebnisse des Play-off-Finals finden Sie im Internet unter www.alleturniere.de (Stichwort „Ligen DBV 2009/2010“).
Die Punkterunde der Erstligasaison 2009/2010 hatte der 1. BC Beuel als Tabellenführer, unmittelbar vor dem 1. BC Bischmisheim, abgeschlossen - mit dem gleichen Punkteverhältnis wie der Titelverteidiger, jedoch mit dem geringfügig besseren Spielverhältnis. Als einzigem Team war es den Bonnern in der Hauptrunde gelungen, dem BCB Punkte abzunehmen: Einem 4:4- Unentschieden im Hinspiel im Rheinland ließ der 1. BC Beuel im Rückspiel in Saarbrücken einen 5:3-Sieg folgen.
Im Play-off-Halbfinale hatte sich der 1. BC Bischmisheim am 27./28.03.2010 in einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels gegen die SG EBT Berlin durchgesetzt (Hinspiel 5:3, Rückspiel 5:3), während der 1. BC Beuel den SC Union Lüdinghausen bezwang (Hinspiel 6:2, Rückspiel 3:5).
Ab der kommenden Saison erfährt die Badminton-Bundesliga zahlreiche Veränderungen. Mit dem Ziel, die Attraktivität der Liga für Zuschauer und Medien zu steigern und damit auch das Vermarktungspotenzial speziell der Eliteklasse zu erhöhen, beschlossen die Manager der Erst- und Zweitligisten zusammen mit dem Ausschuss für Bundesligaangelegenheiten im Deutschen Badminton-Verband e. V. (DBV) mehrere Modifikationen. Die wichtigsten lauten wie folgt:
• Eine Mannschaftsbegegnung in der 1. Bundesliga wird künftig nur noch sechs statt wie bisher acht Spiele umfassen: zwei Herreneinzel, ein Dameneinzel, ein Herrendoppel, ein Damendoppel und ein Mixed. Weggefallen sind das dritte Herreneinzel sowie das zweite Herrendoppel. • In einem Pilotprojekt wurden für die Erstligasaison 2010/2011 vier Spieltage auf einen Dienstag festgelegt. Dabei handelt es sich um den 21.09.2010, den 30.11.2010, den 25.01.2011 und den 22.02.2011.
Hinsichtlich weiterer beschlossener Veränderungen bedarf es noch der Bestätigung des 46. Ordentlichen Verbandstages des DBV, der am 12. Juni 2010 in Frankfurt abgehalten wird. In zwei Lesungen hat die Bundesligavollversammlung jeweils einstimmig die folgenden Beschlüsse gefasst, welche dem Verbandstag zur Bestätigung vorgelegt werden:
• Die 1. Bundesliga wird ab der Saison 2011/2012 von derzeit acht auf zehn Mannschaften aufgestockt. Während in der Saison 2010/2011 keine Mannschaft aus der 1. Bundesliga absteigen soll und die Meister der beiden 2. Bundesligen (Nord und Süd) die Eliteklasse ergänzen werden, gibt es ab der Saison 2011/2012 in der dann neuen 10er-Liga zwei Absteiger. • Die Play-down-Runde, an welcher bislang jene Erstligateams beteiligt waren, die nach Beendigung der 14 Spieltage umfassenden Hauptrunde die Plätze 5-8 belegten, wird abgeschafft. • Die Play-offs werden dahingehend verändert, dass der Tabellenführer nach der 14 Spieltage umfassenden Hauptrunde direkt ins Play-off-Finale einzieht und die Teams auf den Rängen zwei und drei eine Halbfinalpartie bestreiten, um den zweiten Finalisten zu ermitteln (nur „Hinspiel“). Dabei hat der Zweitplatzierte Heimrecht. Bislang bestritten die Vereine auf den Rängen 1-4 zunächst zwei Halbfinals (Erster gegen Vierten und Zweiter gegen Dritten), wobei diese jeweils aus einem Hin- und einem Rückspiel bestanden. • Auch das Play-off-Finale wird auf ein Spiel reduziert. Das Heimrecht liegt in dem Fall beim Tabellenführer, der sich direkt für das Endspiel qualifiziert hat.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Historischer Erfolg: Bronzemedaille für den DBV
Bei der Jugend-WM vom 16.-25.04.2010 in Guadalajara/Mexiko
Die Nachwuchsasse Max Schwenger und Isabel Herttrich haben dem Deutschen Badminton- Verband e. V. (DBV) die erste Medaille bei Jugend-Weltmeisterschaften seit der Einführung dieser Titelkämpfe im Jahr 1992 beschert: Bei der U19-WM im mexikanischen Guadalajara (16.- 25.04.2010) erreichten die 17 bzw. 18 Jahre alten Badminton-Talente im Mixed-Wettbewerb nach glänzenden Leistungen das Halbfinale und gewannen somit die Bronzemedaille. Der dritte Platz wird bei der Jugend-WM nicht ausgespielt.
Auch in der Runde der besten vier Paarungen boten die an Position 9/16 notierten Regionalligaspieler des TSV Lauf (Bayern) beim 18:21, 15:21 über die topgesetzten Chinesen Liu Cheng/Bao Yixing eine starke Vorstellung und hielten die Partie lange Zeit offen. In den Spielen zuvor hatten Max Schwenger und Isabel Herttrich, die an den DBV-Nachwuchsstützpunkten in Mülheim an der Ruhr bzw. Hamburg trainieren, gleich mehrfach bewiesen, dass sie nicht nur mit Duos aus Asien mithalten, sondern diese auch schlagen können.
Max Schwenger und Isabel Herttrich erreichten zudem mit Fabian Holzer (SV Fun-Ball Dortelweil) bzw. Fabienne Deprez (FC Langenfeld) das Viertelfinale im jeweiligen Doppel-Wettbewerb. Das exzellente Abschneiden des DBV bei den diesjährigen U19-Titelkämpfen komplettierte Fabienne Deprez mit dem Einzug in die Runde der besten acht Damen in der Einzel-Konkurrenz. Die 18- Jährige wird Deutschland im Sommer bei den ersten Olympischen Jugendspielen in der Geschichte vertreten, die vom 14. bis 26. August in Singapur ausgetragen werden.
Mit drei Viertelfinalteilnahmen plus einer Medaille verzeichnete der DBV mit Abstand sein bestes Ergebnis in der Historie von Jugend-Weltmeisterschaften. Im Team-Wettbewerb kam Deutschland als drittbeste europäische Nation nach Dänemark (6.), gegen das die DBV-Auswahl Anfang April beim Sechs-Nationen-Turnier U19 noch gewonnen hatte, und England (10.) auf Rang zwölf unter insgesamt 24 Mannschaften.
Alle Ergebnisse von der Jugend-WM 2010 finden Sie im Internet auf der DBVHomepage unter www.badminton.de (Rubrik „Jugend“) bzw. unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „BWF BIMANTARA CUPS WORLD JUNIOR CHAMPIONSHIPS“).
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Bischmisheim oder Beuel?
Am Wochenende steigt das Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft
Am kommenden Wochenende (24./25.04.2010) fällt in der Badminton-Bundesliga die Entscheidung über den Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft 2010. Im Play-off-Finale stehen sich Titelverteidiger 1. BC Bischmisheim aus dem Saarland und der nordrhein-westfälische Verein 1. BC Beuel gegenüber. Das Hinspiel wird am Samstag, den 24.04.2010 um 14.00 Uhr in der Joachim-Deckarm-Halle in Saarbrücken ausgetragen, das Rückspiel tags darauf um die gleiche Uhrzeit in der Bonner Erwin-Kranz-Halle. Während der 1. BC Bischmisheim seinen fünften Titelgewinn - sowohl insgesamt als auch in Folge - verbuchen möchte, strebt das Team aus dem Rheinland den vierten Mannschaftserfolg nach 1981, 1982 und 2005 an.
Die Punkterunde der Erstligasaison 2009/2010 hatte der 1. BC Beuel als Tabellenführer, unmittelbar vor dem 1. BC Bischmisheim, abgeschlossen - mit dem gleichen Punkteverhältnis wie der Titelverteidiger, jedoch mit dem geringfügig besseren Spielverhältnis. Als einzigem Team war es den Bonnern in der Hauptrunde gelungen, den Saarbrückern Punkte abzunehmen: Einem 4:4- Unentschieden im Hinspiel im Rheinland ließ der 1. BC Beuel im Rückspiel in Saarbrücken einen 5:3-Sieg folgen. Doch in den Play-offs sind diese Ergebnisse irrelevant, es geht wieder bei null los.
In den Aufgeboten beider Vereine stehen frisch gebackene EM-Medaillengewinner aus Deutschland: So schlägt für den viermaligen Gewinner des Hans-Riegel-Pokals, den 1. BC Bischmisheim, Michael Fuchs auf, der in der vergangenen Woche bei den Individual-Europameisterschaften in Manchester die Bronzemedaille im Herrendoppel geholt hatte. Dies gelang ihm zusammen mit Ingo Kindervater - der für den 1. BC Beuel antritt und seinem Doppelpartner somit am kommenden Wochenende ausnahmsweise möglichst wenige Punktgewinne wünscht. Auch Bonns Nummer eins im Herreneinzel sicherte sich in Manchester Edelmetall: Marc Zwiebler erreichte ebenso wie Michael Fuchs und Ingo Kindervater die Vorschlussrunde und holte entsprechend die Bronzemedaille.
Im Play-off-Halbfinale hatte sich der 1. BC Bischmisheim am 27./28.03.2010 in einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels gegen die SG EBT Berlin durchgesetzt (Hinspiel 5:3, Rückspiel 5:3), während der 1. BC Beuel den SC Union Lüdinghausen bezwang (Hinspiel 6:2, Rückspiel 3:5).
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Toller Erfolg: Silbermedaille für Juliane Schenk
Bei den Individual-Europameisterschaften vom 14.-18.04.2010 in Manchester
Toller Erfolg für die Deutsche Badminton-Meisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin): Nach zwei Bronzemedaillen im Dameneinzel bei den Individual-Europameisterschaften 2006 und 2008 holte sich die 27 Jahre alte Weltranglistenelfte bei den diesjährigen Titelkämpfen die Silbermedaille.
Die WM-Viertelfinalistin hatte in Manchester mit einer Weltklasse-Leistung im Halbfinale erstmals in ihrer Karriere bei einer Individual-EM das Endspiel im Dameneinzel-Wettbewerb erreicht. Auch darin präsentierte sich die Sportsoldatin der Bundeswehr in hervorragender Verfassung, wenngleich sie letztlich in einem außerordentlich engen Match der an Position zwei notierten Weltranglistenneunten, Tine Rasmussen aus Dänemark, den Sieg überlassen musste. Die Vize- Europameisterin von vor zwei Jahren verwandelte am Sonntag ihren dritten Matchball zum 21:19, 14:21, 21:18-Erfolg.
Während Juliane Schenk in Manchester ihre insgesamt fünfte Medaille bei einer Individual-EM holte, gewann die Dänische Meisterin zum zweiten Mal Edelmetall: Nach Platz zwei im Dameneinzel im Jahr 2008, als Tine Rasmussen im EM-Endspiel der fünfmaligen Deutschen Meisterin Huaiwen Xu in drei Durchgängen unterlag, setzte sie sich nun erstmals die EM-Krone auf. Juliane Schenk hatte neben den Bronzemedaillen im Dameneinzel zudem 2004 (Bronze) und 2006 (Silber) bei den kontinentalen Titelkämpfen Edelmetall im Damendoppel gewonnen.
In der Vorschlussrunde hatte Juliane Schenk einen deutlichen 21:14, 21:13-Erfolg über die Nummer zehn der Welt und bei der EM in Manchester Topgesetzte, Pi Hongyan aus Frankreich, erzielt. Juliane Schenk wäre die dritte Spielerin des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) nach Irmgard Latz (1968) und Huaiwen Xu (2006 und 2008) gewesen, die im Dameneinzel den EM-Titel gewonnen hätte.
Eine begeisternde Vorstellung bot in Manchester auch der viermalige Deutsche Meister im Herreneinzel, Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 3). Der 26 Jahre alte Weltranglisten-20. musste sich erst im Halbfinale – und dies zudem äußerst knapp – dem viermaligen Europameister und bei der diesjährigen EM an Nummer eins Gesetzten, Peter Hoeg Gade aus Dänemark, geschlagen geben. Nach 1:18 Stunden Spielzeit verlor der gebürtige Bonner mit 21:18, 12:21, 17:21, durfte sich aber über den Gewinn seiner ersten Medaille bei Individual-Europameisterschaften freuen. Da der dritte Platz bei den Titelkämpfen nicht ausgespielt wird, hatte Marc Zwiebler durch den Einzug ins Halbfinale bereits die Bronzemedaille sicher.
Auch das Herrendoppel Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) gewann nach starken Auftritten die Bronzemedaille. Die Deutschen Vizemeister mussten sich in ihrer Vorschlussrundenpartie dann allerdings den in Manchester an Position zwei notierten Titelverteidigern, Lars Paaske und Jonas Rasmussen aus Dänemark, deutlich mit 10:21, 12:21 geschlagen geben. Während Ingo Kindervater schon bei der EM vor zwei Jahren im Herrendoppel Platz drei belegt hatte (damals zusammen mit Kristof Hopp), erreichte Michael Fuchs 2010 erstmals bei Titelkämpfen dieser Art die Medaillenränge.
Damit bringen Athletinnen und Athleten des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) zum dritten Mal in Folge drei Medaillen von den Individual-Europameisterschaften mit nach Hause: 2008 gewann Huaiwen Xu Gold im Dameneinzel, Juliane Schenk holte in der gleichen Disziplin Bronze, und das Herrenduo Kristof Hopp/Ingo Kindervater jubelte ebenfalls über Platz drei. 2006 wurde Huaiwen Xu erstmals Europameisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk sicherte sich Rang drei in jener Disziplin und zudem Silber im Damendoppel (gemeinsam mit Nicole Grether).
Badminton-EM aus deutscher Sicht in Zahlen:
Herreneinzel, Viertelfinale: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 3) – Dicky Palyama (Niederlande/Nr. 5) 19:21, 21:10, 21:16 Halbfinale: Peter Hoeg Gade (Dänemark/Nr. 1) - Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 3) 18:21, 21:12, 21:17
Dameneinzel, Viertelfinale: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3) - Judith Meulendijks (Niederlande/Nr. 7) 21:16, 16:21, 21:15 Halbfinale: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3) – Pi Hongyan (Frankreich/Nr. 1) 21:14, 21:13 Finale: Tine Rasmussen (Dänemark/Nr. 2) - Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3) 21:19, 14:21, 21:18
Herrendoppel, Viertelfinale: Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) – Marcus Ellis/Peter Mills (England) 21:10, 13:21, 21:11 Halbfinale: Lars Paaske/Jonas Rasmussen (Dänemark/TV/Nr. 2) - Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) 21:10, 21:12.
Weitere Informationen zur EM sowie alle Ergebnisse finden Sie auf der Veranstaltungswebseite unter ec.badmintoneurope.com bzw. unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „Yonex European Championships 2010“).
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Drei Medaillen für den DBV
Bei den Individual-Europameisterschaften vom 14.-18.04.2010 in Manchester
Der Deutsche Badminton-Verband e. V. (DBV) wird wie 2008 drei Medaillen von den Individual- Europameisterschaften mit nach Hause bringen – nur die jeweiligen „Farben“ stehen noch nicht fest. Sowohl die Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3), als auch der nationale Titelträger im Herreneinzel, Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 3), und die Deutschen Vizemeister im Herrendoppel, Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel), erreichten bei den Titelkämpfen im englischen Manchester (14.-18.04.2010) das Halbfinale. Da der dritte Platz bei der EM nicht ausgespielt wird, haben die Athletinnen und Athleten somit mindestens die Bronzemedaille gewonnen. Ausgeschieden sind hingegen am Freitag die Deutschen Meister im Mixed, Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel), sowie Deutschlands Top-Damendoppel, Sandra Marinello/Birgit Overzier (1. BC Düren/1. BC Beuel).
Die Weltranglistenelfte Juliane Schenk bezwang in der Runde der besten Acht die an Nummer sieben gesetzte Niederländerin Judith Meulendijks mit 21:16, 16:21, 21:15. In ihrer Vorschlussrundenpartie trifft die 27 Jahre alte Deutsche, die 2006 und 2008 jeweils EM-Bronze im Dameneinzel sowie 2004 (Bronze) und 2006 (Silber) bei den kontinentalen Titelkämpfen Edelmetall im Damendoppel gewonnen hatte, am Samstag auf die Weltranglistenzehnte Pi Hongyan. Die Französin hat in Manchester Setzplatz eins inne.
Marc Zwiebler setzte sich in seinem Viertelfinalmatch mit 19:21, 21:10, 21:16 gegen den an Position fünf notierten Dicky Palyama aus den Niederlanden durch und sicherte sich damit seine erste Medaille bei einer Individual-EM. Im Halbfinale steht der Weltranglisten-20. aus Deutschland dem viermaligen Europameister und in Manchester Topgesetzten, Peter Hoeg Gade aus Dänemark, gegenüber.
Michael Fuchs/Ingo Kindervater besiegten die Engländer Marcus Ellis/Peter Mills mit 21:10, 13:21, 21:11 und müssen sich nun mit den an Position zwei notierten Titelverteidigern, Lars Paaske/Jonas Rasmussen aus Dänemark, auseinandersetzen. Während Ingo Kindervater damit zum zweiten Mal in Folge eine EM-Medaille im Herrendoppel errang (2008 holte er zusammen mit Kristof Hopp Bronze), darf sich Michael Fuchs über seinen ersten Podestplatz bei einer Individual-EM freuen.
Im Mixed reichte es für Ingo Kindervater nicht ganz zum Einzug in die Vorschlussrunde. Gemeinsam mit Birgit Overzier unterlag der 31-Jährige der belgischen Paarung Wouter Claes/Nathalie Descamps mit 15:21, 21:19, 17:21. Ähnlich knapp verpasste Birgit Overzier im Damendoppel den Sieg und damit ihre erste Medaille bei einer Individual-EM: Zusammen mit Sandra Marinello verlor die Olympiateilnehmerin von 2008 im Viertelfinale mit 21:16, 14:21, 16:21 gegen die an Nummer vier gesetzten Däninnen Line Damkjaer-Kruse/Mie Schjott-Kristensen.
2008 hatte der DBV bei der Individual-EM ebenfalls drei Medaillen verbucht: Huaiwen Xu gewann damals Gold im Dameneinzel, Juliane Schenk holte in der gleichen Disziplin Bronze, und das Herrenduo Kristof Hopp/Ingo Kindervater jubelte ebenfalls über Platz drei.
Badminton-EM aus deutscher Sicht in Zahlen: Herreneinzel, Viertelfinale: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 3) – Dicky Palyama (Niederlande/Nr. 5) 19:21, 21:10, 21:16 Damit im Halbfinale: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 3) – Peter Hoeg Gade (Dänemark/Nr. 1)
Dameneinzel, Viertelfinale: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3) - Judith Meulendijks (Niederlande/Nr. 7) 21:16, 16:21, 21:15 Damit im Halbfinale: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3) – Pi Hongyan (Frankreich/Nr. 1)
Herrendoppel, Viertelfinale: Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) – Marcus Ellis/Peter Mills (England) 21:10, 13:21, 21:11 Damit im Halbfinale: Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Lars Paaske/Jonas Rasmussen (Dänemark/TV/Nr. 2)
Damendoppel, Viertelfinale: Line Damkjaer-Kruse/Mie Schjott-Kristensen (Dänemark/Nr. 4) – Sandra Marinello/Birgit Overzier (1. BC Düren/1. BC Beuel) 16:21, 21:14, 21:16
Mixed, Viertelfinale: Wouter Claes/Nathalie Descamps (Belgien) - Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel) 21:15, 19:21, 21:17.
Weitere Informationen zur EM sowie alle Ergebnisse finden Sie auf der Veranstaltungswebseite unter ec.badmintoneurope.com bzw. unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „Yonex European Championships 2010“).
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Jugend-Nationalmannschaft gewinnt „inoffizielle EM“
Fünf Siege beim Sechs-Nationen-Turnier +++ 6:3-Erfolg über Gastgeber Dänemark
„Frohe Ostern!“ – Für das U19-Team des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) verliefen die Festtage in der Tat überaus erfreulich: Die Jugend-Nationalmannschaft gewann beim Sechs- Nationen-Turnier U19 im dänischen Ishoj nach hervorragenden Leistungen aller Beteiligten die Goldmedaille. Auf dem Weg dorthin setzte die DBV-Auswahl unter anderem mit dem 6:3-Erfolg über Europameister Dänemark ein Ausrufezeichen.
„Damit haben wir unser Ziel erreicht: Nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Jugend- Europameisterschaften 2009 in Mailand und den beiden Erfolgen der U19-Nationalmannschaft bei den Länderspielen gegen Dänemark im August 2009 in Solingen und Willich hatten wir uns gemeinsam vorgenommen, bei diesem prestigeträchtigen Turnier den Sieg davon zu tragen. Das Turnier gilt in Fachkreisen als inoffizielle Jugend-Europameisterschaft, weil traditionell die stärksten Nationen daran teilnehmen“, meinte Bundesjugendtrainer Holger Hasse erfreut.
Ausgetragen wird das Sechs-Nationen-Turnier nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“. Pro Begegnung sind neun Spiele angesetzt: 2 Herreneinzel, 2 Dameneinzel, 2 Herrendoppel, 2 Damendoppel und 1 Mixed. Nach dem 6:3-Sieg zum Auftakt gegen Vize-Europameister Niederlande setzte sich die DBV-Auswahl in der zweiten von insgesamt fünf Partien mit 5:4 gegen Schweden durch. Dann folgte der fulminante 6:3-Erfolg über Gastgeber Dänemark, der - mit einer Ausnahme - in Bestbesetzung angetreten war. Nach dem anschließenden Kantersieg über Frankreich (8:1) stand die deutsche Mannschaft bereits vor der abschließenden Partie gegen England als Turniergewinner fest. Und auch in der finalen Begegnung überzeugte der EM-Dritte: Mit 7:2 bezwang das Team von Holger Hasse die Konkurrenz.
Der Titelgewinn beim Sechs-Nationen-Turnier bedeutet einen weiteren herausragenden Erfolg für die U19er des DBV und belegt, dass sich der deutsche Badminton-Nachwuchs auf dem richtigen Weg befindet. Zuletzt hatte der Bundesjugendtrainer Mitte März zusammen mit der zweifachen Deutschen U19- Meisterin Fabienne Deprez (FC Langenfeld) jubeln dürfen, als sich die 18-Jährige für die ersten Olympischen Jugendspiele (14.-26.08.2010 in Singapur) qualifizierte.
Zum siegreichen Team in Ishoj zählten Lena Bonnie (1. BC Düren), Nico Coldewe (TSV Trittau), Fabienne Deprez (FC Langenfeld), Richard Domke (SV Fischbach), Lisa Heidenreich (1. BC Düren), Andreas Heinz (TG Hanau), Isabel Herttrich (TSV Lauf), Fabian Holzer (SV Fun-Ball Dortelweil), Patrick Kämnitz (Horner TV), Kira Kattenbeck (TV Emsdetten), Max Schwenger (TSV Lauf) als Spieler/innen sowie Bundesjugendtrainer Holger Hasse, Trainer Bernd Brückmann, Teammanager Thomas Lohwieser und Physiotherapeut Rudi Allgeier. Gegen Dänemark setzte sich die DBV-Auswahl sowohl in beiden Dameneinzeln als auch im 2. Herreneinzel, im 1. Damendoppel, im 2. Herrendoppel und im Mixed durch.
Zuletzt gelang einem deutschen Team im Jahr 2000, also vor genau zehn Jahren, der Sieg beim Sechs-Nationen-Turnier U19. Dänemarks Nachwuchsasse, an denen seit vielen Jahren bei Großereignissen in Europa kaum ein Weg vorbeiführt, wenn es um die Vergabe von Titeln und Medaillen geht, konnten von den Jugendlichen aus Deutschland erstmals seit 2003 wieder in ihrer Heimat bezwungen werden. Damals hatte die DBV-Mannschaft bei den U19- Europameisterschaften in Esbjerg den Titel gewonnen.
In diesem Jahr wurde beim Sechs-Nationen-Turnier auf die Austragung eines Individualwettbewerbs verzichtet, weil sich der Großteil der Spielerinnen und Spieler schon in knapp zwei Wochen, bei den Jugend-Weltmeisterschaften in Guadalajara/Mexiko (18.- 25.04.2010), erneut gegenüber stehen wird.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Fabienne Deprez für die Olympischen Jugendspiele qualifiziert
Die 18-Jährige vom FC Langenfeld gewann das Ausscheidungsturnier in Dänemark
Toller Erfolg für die zweifache Deutsche Jugendmeisterin und DM-Dritte bei den Erwachsenen im Dameneinzel, Fabienne Deprez: Die 18-Jährige vom FC Langenfeld qualifizierte sich für die ersten Olympischen Jugendspiele in der Geschichte, die vom 14. bis 26. August 2010 in Singapur ausgetragen werden.
Beim Qualifikationsturnier der europäischen Nachwuchsasse für das Großereignis im dänischen Svendborg (19.-21.03.2010) sicherte sich Fabienne Deprez nicht nur einen der insgesamt fünf Startplätze, die europäischen Spielerinnen bei den „Youth Olympic Games“ (YOG) im Dameneinzel vorbehalten sind, sondern gewann nach hervorragenden Leistungen gar das Turnier.
„Das ist ein herausragender Erfolg für Fabienne. Die Besten Europas nahmen an dem Turnier teil. Wäre es als Europameisterschaft deklariert worden, wäre sie jetzt Europameisterin“, meinte Bundesjugendtrainer Holger Hasse hocherfreut. Im Endspiel setzte sich die Vize-Europameisterin der Jugend von 2009 im Mixed gegen keine geringere als die amtierende U17-Europameisterin und Silbermedaillengewinnerin bei der U19-EM 2009 im Dameneinzel, Carolina Marin, durch. Die Spanierin verzeichnete bereits bei internationalen Erwachsenenturnieren Endspielsiege in ihrer Spezialdisziplin. Fabienne Deprez, die am Bundesstützpunkt der Damen in Mülheim an der Ruhr trainiert und auch in der Stadt am Fluss wohnt, hatte sich mit zwei Zweisatzerfolgen in der Gruppenphase souverän für die K.o.-Runde qualifiziert. Nachdem die Gymnasiastin darin als Nummer zwei der Setzliste zum Auftakt in den Genuss eines Freiloses gekommen war, bezwang sie im Viertelfinale die Russin Anastasia Chervyakova mit 21:13, 20:22, 21:15. Das Ticket für die Olympischen Jugendspiele 2010 hatte Fabienne Deprez damit gelöst!
Doch es sollte für das Talent noch besser kommen: In der Vorschlussrunde bot die Deutsche beim 18:21, 21:15, 24:22 über Sarah Milne aus England eine starke kämpferische Vorstellung, indem sie im dritten Satz drei Matchbälle ihrer Gegnerin abwehrte, um nach 54 Minuten Spielzeit schließlich selbst ihren ersten zu verwandeln. Auch im Finale, gegen die topgesetzte Spanierin Carolina Marin, gab Fabienne Deprez den ersten Satz ab. Sie konnte die Partie letztlich aber mit 11:21, 21:18, 21:12 für sich entscheiden und den Turniersieg bejubeln.
Im Herreneinzel nahm Max Schwenger (TSV Lauf) am Qualifikationsturnier in Svendborg teil. Nachdem der 17-Jährige lange verletzt war und erst eine Woche zuvor wieder mit dem Training begonnen hatte, erreichte er das Achtelfinale. Auch wenn der Nachwuchsspieler die Qualifikation für die Youth Olympic Games damit verpasste, so sammelte er doch weitere wertvolle Erfahrungen. „Wir haben gesehen, dass Max etwa zwei Wochen Training fehlten. Die Chance war da“, sagte Bundesjugendtrainer Holger Hasse.
Während bei den Olympischen Spielen in allen fünf Badminton-Disziplinen Wettbewerbe durchgeführt werden, spielen die Jugendlichen einzig in den Einzeldisziplinen um Medaillen. Jedes der beiden Starterfelder (Damen und Herren) umfasst 32 Teilnehmer, wobei das Startkontingent pro Kontinent begrenzt ist. Den europäischen Athletinnen und Athleten beispielsweise sind von den insgesamt 32 Plätzen im Dameneinzel bzw. Herreneinzel jeweils fünf vorbehalten. Zusätzlich dürfen die sieben besten Einzelspielerinnen und –spieler der Jugend-WM in Guadalajara/Mexiko (18.-25.04.2010) nach Singapur reisen – unabhängig davon, welchem Kontinentalverband sie angehören. Startberechtigt sind bei den ersten Olympischen Jugendspielen der Geschichte Badmintonasse der Jahrgänge 1992 und 1993.
Weitere Informationen zu den YOG finden Sie im Internet unter yog.badmintoneurope.com (europäische Qualifikation) bzw. unter www.singapore2010.sg/public/sg2010/en.html (offizielle Webseite der Youth Olympic Games).
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Arno Schley zu Änderungen in der 1. Bundesliga
Im Gespräch: Arno Schley – Vorsitzender AfBL ___________________________________________________
Frage: Gestern, am 13. März 2010, tagten in Berlin die Manager der Badminton – Bundesligavereine. Sie, Herr Schley, waren dabei. Ist Berliner Luft heilsam und anregend für eine solch hochkarätig besetzte Runde?
Antwort: Offensichtlich ja, denn unsere Tagung war sehr konstruktiv, denn wir haben tatsächlich alle Tagesordnungspunkte abgearbeitet und einstim- mig beschlossen.
Frage: Worum, Herr Schley, ging es denn?
Antwort: Es ging vor allem um den Punkt - bessere Vermarktung der Bundesliga, und in diesem Zusammenhang um einen neuen Austragungsmodus.
Frage: Gibt es diesen neuen Modus schon, Herr Schley, oder muss der erst noch gefunden werden?
Antwort: Nein, den gibt es schon. In der kommenden Saison wird es nur noch sechs Spiele geben. Wir haben das dritte Herreneinzel und das zweite Herrendoppel gestrichen. D.h. als künftig: Sechs Spiele je Begegnung! Und auch das wird künftig anders sein. Für einen Sieg werden drei Gewinnpunkte angerechnet, für ein Unentschieden ein Punkt. Mit diesem neuen Modus wollen wir einfach den Anreiz zum Siegen verstärken!
Frage: Und faktisch den Anreiz zum Unentschieden mindern oder vielleicht sogar gänzlich ausschließen?
Antwort: Genau! Aber das ist noch nicht alles. Stichwort Play down – Runde. Die haben wir gestrichen und das Play off modifiziert.
Frage: In welcher Weise modifiziert?
Antwort: Es wird künftig nur noch eine Halbfinalbegegnung geben und zwar zwischen dem Zweiten und Drittplazierten.
Frage: Und wo wird gespielt?
Antwort: Spielort wird immer bei dem höher Platzierten sein.
Frage: Und was ist mit dem Tabellen - Ersten?
Antwort: Der Tabellen - Erste steht automatisch im Endspiel und zwar gegen den Gewinner des Halbfinals. Durch diese Konstellation erhöht sich der Anreiz für die Teams, einen möglichst hohen Tabellenplatz zu anzustreben.
Frage: Aber wie ist denn nun der Abstieg geregelt?
Antwort: Dafür haben wir, also für den Abstieg, eine Übergangsklausel beschlos- sen aber nur für die nächste Saison. Es wird also in der nächsten Saison keinen Absteiger geben. Danach stocken wir dann die Bundesliga auf 10 Mannschaften auf.
Frage: Mit welchen Mannschaften?
Antwort: Mit den Meistern der beiden 2. Ligen. Dann haben wir in der Bundesliga 10 Mannschaften. Die jeweils beiden letzten steigen ab und die Meister der 2. Ligen auf. Ganz einfaches Prinzip!
Frage: Sind all diese Punkte schon beschlossene Sache?
Antwort: Nein, natürlich noch nicht. Es gibt dafür, so sieht es unserer weiteres Prozedere vor, am 17. April, in Frankfurt/Main, eine weitere Tagung, die diese Beschlüsse in einer 2. Lesung festschreiben soll.
Herr Schley, ich wünsche Ihnen und Ihrer hohen Runde dafür gutes Ballgefühl und Treffsicherheit!
(Das Gespräch führte Peter Gütte)
Kooperation nun offiziell besiegelt
Zusammenarbeit zwischen dem DBV und dem IAT bereits seit Mitte 2009
Im Rahmen der YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an der Ruhr), bei denen die zweimalige Deutsche Meisterin Juliane Schenk nach Weltklasse- Leistungen das Endspiel des Dameneinzel-Wettbewerbs erreichte, haben der Deutsche Badminton-Verband e. V. (DBV) und das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig ihre bereits seit Mitte 2009 laufende Kooperation offiziell besiegelt.
„Wir profitieren mittel- und langfristig von der Zusammenarbeit – und haben auch schon kurzfristig davon profitiert. Eine Videoanalyse in dem Umfang durchzuführen, wie es die Mitarbeiter des IAT für uns machen, hätte der DBV nie geschafft. Dazu fehlt uns die Manpower. Die Möglichkeiten, die das IAT hat, werden für uns über einen längeren Zeitraum sehr hilfreich sein“, zeigte sich DBVSportdirektor Martin Kranitz schon jetzt sehr angetan. Leistungssport zu betreiben sei ohne wissenschaftliche Unterstützung künftig kaum mehr möglich.
Daher habe man beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einen entsprechenden Antrag gestellt, erläuterte Martin Kranitz. „Wir sind sehr zufrieden, wie sich die Zusammenarbeit entwickelt“, meinte der DBV-Sportdirektor. Umgekehrt ist dem IAT daran gelegen, Sportarten, die aufstreben und „in denen man etwas bewegen kann“, in seine Arbeit einzubeziehen, wie PD Dr. Dirk Büsch, Leiter des Fachbereichs Technik-Taktik am IAT, in welchen die Sportart Badminton eingegliedert ist, betont. Beide Aspekte träfen auf die Rückschlagsportart zu. Als Fachgruppenleiter Badminton im IAT ist seit Mai 2009 Wolf Gawin tätig. Der Diplom- Sportwissenschaftler fungiert zugleich als Wissenschaftlicher Koordinator im DBV, d.h. er betreut und koordiniert alle wissenschaftlichen Projekte.
„So geht es beispielsweise bei der computergestützten Spielanalyse um die Evaluierung der taktischen Muster nationaler und internationaler Spitzenathleten, um Leistungsunterschiede zwischen Sportlern unterschiedlichen Niveaus qualitativ und quantitativ zu belegen. Solche Analysen und die Entwicklung von Spielerprofilen dienen unter anderem der gezielten Vorbereitung auf zu erwartende Gegner. Darüber hinaus sollen bisherige Technikanalysen durch die Messung der Druckkräfte am Schlägergriff erweitert werden, um den Verlauf der Kraftentwicklung am Schlägergriff darzustellen. Dadurch wird die Analyse eines wichtigen Parameters der Schlagtechnik – die Untersuchung der Schnittstelle zwischen Spieler und Sportgerät – angestrebt. Letztlich soll die Effektivität der analysierten Schlagtechniken verbessert werden“, gibt PD Dr. Dirk Büsch Beispiele.
Die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Spitzenverband und der Forschungseinrichtung für den deutschen Leistungssport lehnt sich an den aktuellen Olympiazyklus an, d.h. sie endet Ende 2012. Sowohl DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst als auch PD Dr. Dirk Büsch machten jedoch deutlich, dass ihnen an einer Zusammenarbeit über das Jahr 2012 hinaus gelegen ist.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Städtetour „ Deutschland bewegt sich“
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei den diesjährigen DM in Bielefeld habe ich den Präsidenten der Landesverbände die Städtetour „ Deutschland bewegt sich“ für das Jahr 2010 vorgestellt. Diese Tour wird von der BARMER, dem ZDF und der BILD bundesweit durchgeführt ( siehe Anlage - Tourenplan 2010 ). Es werden Vereine gesucht, die in den Austragungsorten auf Badmintonfeldern ( Ausrüstung führt der Tourtruck mit sich ) die Besucher betreuen; diese Aktion kann in Zusammenarbeit mit der BARMER pressemäßig vermarktet werden. Ich bin mir sicher, dass diese Vereine viele Kinder und Erwachse ( siehe Städtetour 2009 ) für unsere Sportart begeistern und dadurch Mitglieder gewinnen können!
Ich bitte Sie, die Informationen über die Städtetour an geeignete Vereine weiterzuleiten; für eine Rückmeldung bis Ende März wäre ich sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Heinz Zwiebler
Deutscher Badminton-Verband e.V. Vizepräsident Breitensport
Freude bei Juliane Schenk über Platz zwei
Tag 6 (Schlusstag) +++ Sonntag, 07.03.2010 +++ Finalspiele in allen Disziplinen
„Das war ein Super-Turnier für mich. Ich gehe sehr zufrieden nach Hause. Es hat mir wahnsinnig viel Freude gemacht hier zu spielen, die Atmosphäre war auch heute wieder richtig klasse", sagte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) nach dem Gewinn der Silbermedaille im Dameneinzel bei den YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010).
Nach einer Weltklasse-Leistung im Halbfinale gegen die in Mülheim an der Ruhr topnotierte Weltranglistenzweite Wang Lin (China) reichte es für Deutschlands Nummer eins tags darauf im Endspiel nicht ganz zum Sieg: In einer ebenfalls hochklassigen Partie musste sich die zweimalige nationale Titelträgerin als Nummer drei der Setzliste der eine Position besser eingestuften Weltranglistenfünften Wang Xin (China) mit 17:21, 18:21 geschlagen geben. „Juliane hat hier jeden Tag gezeigt, dass sie in die Weltspitze gehört“, lobte Jakob Hoi, der Chef-Bundestrainer des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV), die 27 Jahre alte Weltranglistenelfte, der er bei den Olympischen Spielen 2012 in London den Gewinn einer Medaille zutraut.
Wang Xin, die ihre Halbfinalpartie mit 21:15, 21:14 gegen Chan Tsz Ka aus Hongkong gewonnen hatte, verbuchte ihren ersten Titelgewinn bei dem für den DBV bedeutsamsten Turnier. Juliane Schenk verpasste es hingegen knapp, den ersten „Heimsieg“ bei den Internationalen Badminton- Meisterschaften von Deutschland seit 35 Jahren einzufahren. Zuletzt standen 1975 deutsche Spieler/innen am Ende ganz oben auf dem Podest. Der letzte DBV-Sieg bei dem Turnier im Dameneinzel liegt sogar noch länger zurück: Irmgard Latz (verh. Gerlatzka) gelang im Jahr 1966 der Titelgewinn in dieser Disziplin – als zweiter deutscher Dame in der Geschichte nach Gisela Ellermann (verw. Markus). Diese hatte 1958, bei der vierten Austragung der 1955 erstmals durchgeführten Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland, die Goldmedaille im Dameneinzel gewonnen. „Juliane Schenk kommt genauso wie ich aus Krefeld. Insofern würde es mich besonders freuen, wenn sie die nächste Internationale Deutsche Meisterin werden würde. Ich kenne auch ihre Eltern sehr gut“, sagte Irmgard Gerlatzka vor dem Finale. Ebenso wie Gisela Markus verfolgte sie das Geschehen am Sonntag vor Ort. Für Juliane Schenk bedeutete der diesjährige Einzug ins Endspiel das beste Ergebnis bei den YONEX German Open in ihrer Karriere.
2008 kam die Sportsoldatin der Bundeswehr in Mülheim an der Ruhr, wo sie auch trainiert und wohnt, bis in die Vorschlussrunde. Die damalige Halbfinalpartie musste sie aufgrund einer Verletzung vorzeitig beenden.
Im Dameneinzel waren die DBV-Asse bei den letzten Austragungen der Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland stets besonders erfolgreich:
2007 stand die zweimalige Europameisterin Huaiwen Xu im Endspiel, 2008 zog – wie schon erwähnt – Juliane Schenk ins Halbfinale ein, und 2009 erreichte wiederum Huaiwen Xu – bei ihrem letzten Turnier in Deutschland, bevor sie ihre erfolgreiche Karriere beendete – die Vorschlussrunde.
Im Herreneinzel und im Damendoppel hatten deutsche Spieler/innen bei den YONEX German Open 2010 das Viertelfinale erreicht: Der Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) musste sich am Freitag als Nummer vier der Setzliste dem vier Positionen schlechter eingestuften Malaysier Muhammad Hafiz Hashim mit 12:21, 16:21 geschlagen geben. Die nationalen Meisterinnen im Damendoppel, Birgit Overzier und Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren), verloren mit 13:21, 12:21 gegen die derzeitigen Weltranglistendritten und späteren Finalistinnen Cheng Shu/Zhao Yunlei aus China. Das deutsche Duo hatte zuvor zwei harte Dreisatzmatches siegreich beendet. Im Herrendoppel und im Mixed kamen deutsche Spieler/innen bei der äußerst stark besetzten Veranstaltung bis ins Achtelfinale.
Chinas Badmintonasse dominierten Bei den Herren verteidigte der Weltranglistensechste Bao Chunlai seinen im Vorjahr in Mülheim an der Ruhr gewonnenen Titel erfolgreich: Als Nummer eins der Setzliste besiegte der Chinese seinen Landsmann Chen Long im Finale mit 21:13, 21:10. Bao Chunlai blieb damit bei den YONEX German Open 2010 ohne Satzverlust. Chen Long, in diesem Jahr an Position zwei notiert, hatte vor Jahresfrist als Qualifikant das Halbfinale erreicht. Dagegen verpassten es im Damendoppel die chinesischen Vorjahressiegerinnen, auch diesmal wieder bei der Siegerehrung das oberste Podest besteigen zu dürfen: Cheng Shu/Zhao Yunlei, die in der Runde der besten acht Paarungen Birgit Overzier und Sandra Marinello ausgeschaltet hatten, verloren im Endspiel als Nummer zwei der Setzliste mit 22:24, 15:21 gegen ihre topnotierten Nationalmannschaftskolleginnen Ma Jin/Wang Xiaoli. Auch im Herrendoppel ging der Turniersieg an China: Im einzigen Dreisatzmatch des Finaltages bezwangen Chai Baio/Zhang Nan als Nummer fünf der Setzliste die an Position zwei notierte Paarung Chen Hung Lin/Lin Yu Lang aus Taiwan nach 46 Minuten mit 17:21, 21:13, 21:15. Im Mixed-Wettbewerb mussten Robert Blair und Imogen Bankier (ENG/SCO) die Finalpartie gegen Yohan Hadikusumo Wiramata/Ying Suet Tse aus Hongkong beim Stand von 5:15 aus ihrer Sicht im ersten Satz aufgrund einer Verletzung bei Robert Blair abbrechen, so dass auch in dieser Disziplin asiatische Spieler/innen den Titel gewannen.
Die Finalspiele Herreneinzel: Bao Chunlai (CHN/TV/Nr. 1) - Chen Long (CHN/Nr. 2) 21:13, 21:10
Dameneinzel: Wang Xin (CHN/Nr. 2) - Juliane Schenk (GER/Nr. 3) 21:17, 21:18
Herrendoppel: Chai Baio/Zhang Nan (CHN/Nr. 5) - Chen Hung Lin/Lin Yu Lang (TPE/Nr. 2) 17:21, 21:13, 21:15
Damendoppel: Ma Jin/Wang Xiaoli (CHN/Nr. 1) - Cheng Shu/Zhao Yunlei (CHN/Nr. 2) 24:22, 21:15
Mixed: Yohan Hadikusumo Wiramata/Ying Suet Tse (HKG) - Robert Blair/Imogen Bankier (ENG/SCO) 15:5 – Aufgabe Blair/Bankier wegen einer Verletzung von Blair.
Alle Ergebnisse sowie zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton- Meisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungierte, finden Sie auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Finaleinzug für Juliane Schenk
Tag 5 +++ Samstag, 06.03.2010 +++ Halbfinals in allen Disziplinen
Deutschlands Nummer eins im Dameneinzel, die zweimalige nationale Titelträgerin Juliane Schenk (SG EBT Berlin), hat nach einer Weltklasse-Vorstellung im Halbfinale der YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an der Ruhr/NRW) das Endspiel des mit 80.000,- US-Dollar dotierten Grand Prix-Turniers erreicht. Die 27 Jahre alte Weltranglistenelfte bezwang am Samstagnachmittag die topgesetzte Weltranglistenzweite, Wang Lin aus China, mit 17:21, 21:15, 21:16. Nach 55 Minuten verwandelte die gebürtige Krefelderin, die in Mülheim an der Ruhr trainiert und auch wohnt, ihren ersten Matchball zum Sieg und sank unter dem tosenden Applaus der ca. 2.000 Zuschauer in der ausverkauften RWE-Sporthalle jubelnd auf die Knie.
Damit dürfen die Zuschauer weiter auf den ersten „Heimsieg“ bei den Internationalen Badminton- Meisterschaften von Deutschland seit mehr als drei Jahrzehnten hoffen: Zuletzt standen 1975 deutsche Spielerinnen und Spieler bei dem für den DBV bedeutsamsten Turnier am Ende ganz oben auf dem Podest. Der letzte DBV-Sieg im Dameneinzel liegt sogar noch länger zurück: Zuletzt gelang Irmgard Latz im Jahr 1966 der Titelgewinn in dieser Disziplin. Für Juliane Schenk bedeutet der diesjährige Einzug ins Endspiel das beste Ergebnis bei den YONEX German Open in ihrer Karriere. 2008 kam die Sportsoldatin der Bundeswehr in Mülheim an der Ruhr bis in die Vorschlussrunde. Die damalige Halbfinalpartie musste sie aufgrund einer Verletzung vorzeitig beenden.
Im Finale am Sonntag trifft Juliane Schenk auf die in Mülheim an der Ruhr an Position zwei notierte Wang Xin. Die Weltranglistenfünfte aus China gewann ihre Halbfinalpartie gegen Chan Tsz Ka aus Hongkong mit 21:15, 21:14. Im Herreneinzel und im Damendoppel hatten deutsche Spieler/innen bei den YONEX German Open 2010 das Viertelfinale erreicht: Der Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) musste sich am Freitag als Nummer vier der Setzliste dem vier Positionen schlechter eingestuften Malaysier Muhammad Hafiz Hashim mit 12:21, 16:21 geschlagen geben. Die nationalen Meisterinnen im Damendoppel, Birgit Overzier und Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren), verloren mit 13:21, 12:21 gegen die Titelverteidigerinnen und derzeitigen Weltranglistendritten Cheng Shu/Zhao Yunlei aus China.
Im Herrendoppel und im Mixed kamen in diesem Jahr deutsche Spieler/innen bei der äußerst stark besetzten Veranstaltung bis ins Achtelfinale.
Vertretene Nationen im Halbfinale
Herreneinzel: CHN – MAS, CHN – MAS Dameneinzel: CHN – GER, CHN – HKG Herrendoppel: CHN – TPE, TPE – HKG Damendoppel: CHN – RUS, CHN – TPE Mixed: CHN – ENG/SCO, ENG - HKG
Damit wurden bei den 53. Internationalen Badminton-Meisterschaften vier der zehn Halbfinalbegegnungen unter Beteiligung europäischer Spieler/innen ausgetragen.
Weitere Informationen Zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, sowie die komplette Auslosung finden Sie auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Juliane Schenk steht bei ihrem „Heimspiel“ im Halbfinale
Tag 4 +++ Freitag, 05.03.2010 +++ Viertelfinals in allen Disziplinen +++ Marc Zwiebler ausgeschieden
Erneut eine tolle Leistung von Juliane Schenk: Die 27 Jahre alte Weltranglistenelfte zog bei den YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an der Ruhr/NRW) ins Halbfinale ein. Die zweimalige EM-Dritte im Dameneinzel und amtierende Deutsche Meisterin in dieser Disziplin gewann am Freitagabend als Nummer drei der Setzliste ihre Viertelfinalpartie gegen die ungesetzte Japanerin Megumi Taruno mit 21:18, 21:15. Damit steht Juliane Schenk ein weiteres Mal in ihrer Karriere bei dem für den Deutschen Badminton-Verband e. V. (DBV) bedeutsamsten Turnier in der Runde der besten vier Damen. Bereits 2008 hatte die Sportsoldatin der Bundeswehr bei dem mit 80.000.- US-Dollar dotierten Grand Prix-Turnier die Vorschlussrunde erreicht. Die damalige Halbfinalpartie, gegen die spätere Turniergewinnerin Jun Jae Youn aus Korea, musste Juliane Schenk aufgrund einer Verletzung abbrechen.
In diesem Jahr bekommt es die gebürtige Krefelderin in der Vorschlussrunde mit der WM-Dritten von 2009 und aktuellen Weltranglistenzweiten, Wang Lin, zu tun. Die in Mülheim an der Ruhr topnotierte Chinesin bezwang im Viertelfinale die Schweizerin Jeanine Cicognini mit 21:12, 21:14.
Für Juliane Schenk, die in der 1. Bundesliga für die SG EBT Berlin auf Punktejagd geht, sind die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland stets ein „echtes Heimspiel“: Die Silbermedaillengewinnerin beim Jahresabschlussturnier 2009 des Badminton-Weltverbandes BWF trainiert nicht nur in Mülheim an der Ruhr, am Bundesstützpunkt der Damen, sondern wohnt auch in der Stadt am Fluss.
Zuletzt standen vor 35 Jahren deutsche Spielerinnen und Spieler bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland auf dem obersten Podest. Seitdem konnte bei dem Turnier kein/e DBV-Vertreter/in mehr einen Finalerfolg verbuchen. Der letzte DBV-Sieg im Dameneinzel liegt sogar noch länger zurück: Zuletzt gelang Irmgard Latz im Jahr 1966 der Titelgewinn in dieser Disziplin. 2009 hatte die zweimalige Europameisterin Huaiwen Xu die Hoffnungen der Zuschauer auf einen „Heimsieg“ bei den YONEX German Open genährt: Die damals 33-Jährige stand vor Jahresfrist ebenfalls im Halbfinale, unterlag jedoch der späteren Turniersiegerin Wang Yihan aus China in drei Sätzen.
Juliane Schenk holte bei ihrer zuvor letzten Teilnahme an einem Grand Prix-Turnier übrigens den Titel: Im Oktober 2009 setzte sich die zweimalige Olympiateilnehmerin bei den Bitburger SaarLorLux Badminton Open in Saarbrücken gegen die gesamte Konkurrenz durch und verbuchte damit ihren ersten Goldmedaillengewinn im Dameneinzel bei einem Turnier dieser Kategorie.
Marc Zwiebler und Damenduo ausgeschieden
Der viermalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) musste sich hingegen im Viertelfinale geschlagen geben: Der 25 Jahre alte Weltranglisten-17. unterlag als Nummer vier der Setzliste dem in Mülheim an der Ruhr an Position acht notierten Malaysier Muhammad Hafiz Hashim mit 12:21, 16:21.
Ausgeschieden ist auch das beste deutsche Damendoppel: Die nationalen Meisterinnen Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren), die zuvor bereits zwei harte Begegnungen über drei Sätze absolvierten, verloren in der Runde der besten acht Paarungen mit 13:21, 12:21 gegen die Weltranglistendritten Cheng Shu/Zhao Yunlei. Die bei den YONEX German Open 2010 an Nummer zwei gesetzten Chinesinnen hatten im Vorjahr bei dem Turnier den Titel gewonnen.
Im Herrendoppel und im Mixed kamen in diesem Jahr deutsche Spieler/innen bei der äußerst stark besetzten Veranstaltung bis ins Achtelfinale.
Weitere Informationen Zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, sowie die komplette Auslosung finden Sie auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Deutsche Meister/innen in der nächsten Runde
Tag 2 +++ Mittwoch, 03.03.2010 +++ 1. Runde in allen Disziplinen
Bei den YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an der Ruhr/NRW) haben am ersten Tag des Hauptturniers in allen Disziplinen Spieler/innen des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) die nächste Runde erreicht. So siegten beispielsweise alle amtierenden Deutschen Meister/innen in ihren Auftaktpartien.
Herreneinzel: Im Herreneinzel gewannen drei Spieler des DBV ihr Erstrundenmatch: Der viermalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) verbuchte als Nummer vier der Setzliste einen Zweisatzerfolg über den Malaysier Chong Wei Feng (22:20, 21:11), der zu den stärksten ungesetzten Athleten im Teilnehmerfeld zählt. Nächster Gegner des 25 Jahre alten gebürtigen Bonners ist der Ire Scott Evans, den Marc Zwiebler unter anderem bei den Olympischen Spielen in Peking in der ersten Runde bezwingen konnte. Scott Evans schaltete in Mülheim an der Ruhr zum Auftakt den DMDritten Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) durch einen Dreisatzsieg (21:16, 16:21, 21:14) aus. Neben Marc Zwiebler erreichten aus Deutschland noch der nationale Vizemeister Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) und Hannes Käsbauer (PTSV Rosenheim) die zweite Runde. Der 23 Jahre alte Dieter Domke gewann mit 21:16, 21:18 gegen den Inder Ajay Jayaram und trifft nun auf den an Nummer sechs gesetzten Niederländer Dicky Palyama. Hannes Käsbauer bezwang in einem DBVinternen Duell Kai Waldenberger (TV Refrath) mit 13:21, 21:19, 21:19. Der 23-Jährige steht am Donnerstag dem Titelverteidiger und Weltranglistensechsten, Bao Chunlai aus China, gegenüber. Die Herren tragen am Donnerstag zunächst die Zweitrundenmatches aus, ehe später am Tag die Achtelfinalpartien folgen. Aufgrund von Niederlagen nicht mehr bei dem Grand Prix-Turnier dabei sind neben den bereits Erwähnten auch Sven Eric Kastens, Sebastian Rduch (beide VfL 93 Hamburg), Lukas Schmidt (PTSV Rosenheim), Fabian Hammes (SV Fischbach), Daniel Benz (SG Anspach), Andreas Heinz (TG Hanau), Patrick Kämnitz (Horner TV), Alexander Roovers (1. BV Mülheim) und Mathieu Pohl (1. BC Düren).
Dameneinzel: Bei den Damen steht die zweimalige Deutsche Meisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin) im Achtelfinale. Die 27 Jahre alte Nummer drei der Setzliste hatte beim 21:11, 21:15 über die Niederländerin Rachel van Cutsen zu keiner Zeit Mühe. In der nächsten Runde trifft die Weltranglistenelfte aus Deutschland auf Lydia Li Ya Cheah aus Malaysia. Ausgeschieden sind hingegen die Deutsche Vizemeisterin Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) und die zweifache Deutsche Jugendmeisterin Fabienne Deprez (FC Langenfeld). Karin Schnaase verpasste es beim 15:21, 16:21 gegen die Dänin Camilla Sörensen, Revanche für die Zweisatzniederlage im Halbfinale der Team-EM in Warschau (16.-21.02.2010) zu nehmen. Die erst 18 Jahre alte Fabienne Deprez bot bei ihrer 8:21, 24:26-Niederlage gegen Tatjana Bibik aus Russland im zweiten Durchgang eine prima Leistung. Die Dritte der Deutschen Meisterschaften 2010 im Erwachsenenbereich hatte bei den mit 80.000 US-Dollar dotierten YONEX German Open die Qualifikation erfolgreich bestritten und sich damit einen Startplatz im 32-köpfigen Hauptfeld des Dameneinzel-Wettbewerbs gesichert. Und das bei ihrem ersten Auftritt bei einem Grand Prix- Turnier überhaupt!
Herrendoppel: Zwei der vier gestarteten deutschen Duos haben im Herrendoppel ihre Auftaktbegegnungen für sich entschieden: Während die Deutschen Meister Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim) ebenso wie die Silbermedaillengewinner bei den nationalen Titelkämpfen, Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel), ins Achtelfinale einzogen, ist das Turnier für Peter Käsbauer/Oliver Roth (beide PTSV Rosenheim) und Maurice Niesner/Till Zander (BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg) nach dem ersten Match in der Hauptrunde beendet. Die beiden letztgenannten Duos hatten sich über eine erfolgreiche Qualifikation einen Startplatz im 32 Paarungen umfassenden Hauptfeld erkämpft, und speziell die Europäischen Hochschulmeister Peter Käsbauer/Oliver Roth überzeugten in ihrer Partie vom Mittwoch. Gegen die Russen Vitalij Durkin/Alexandr Nikolaenko, eines der Top-Duos in Europa, mussten sich die 21 und 23 Jahre alten Deutschen erst im dritten Satz geschlagen geben (18:21, 21:11, 13:21). Kristof Hopp/Johannes Schöttler setzten sich am Ende knapp mit 21:12, 18:21, 21:19 gegen die polnische Paarung Adam Cwalina/Michal Logosz durch und spielen nun gegen die an Position vier notierten Inder Rupesh K.T. Kumar/Sanave Thomas, die 20. der Weltrangliste. Michael Fuchs/Ingo Kindervater verbuchten in ihrem Erstrundenmatch einen 21:16, 21:16-Auftakterfolg über die Japaner Takeshi Kamura/Keigo Sonoda. Im Achtelfinale wartet auf die DBV-Asse ein „harter Brocken“: Sie treffen auf die in Mülheim an der Ruhr an Nummer zwei gesetzten Badmintonasse Lin Chen Hung/Lang Lin Yu aus Taiwan. Maurice Niesner/Till Zander mussten sich hingegen mit 18:21, 14:21 Yohan Hadikusumo Wiramata und Wai Hong Wong aus Hongkong geschlagen geben. Überraschend scheiterten die bei den 53. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland an Position 1 notierten Malaysier Choong Tan Fook/Lee Wan Wah in der ersten Runde.
Damendoppel: Im Damendoppel schafften nicht unerwartet einzig die Deutschen Meisterinnen Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren) den Einzug ins Achtelfinale. Bis der Dreisatzerfolg des derzeit besten deutschen Duos perfekt war, erlebten Zuschauer wie Spielerinnen eine extrem spannende Partie. Nachdem die in Mülheim an der Ruhr, am Bundesstützpunkt der Damen, trainierenden Deutschen im zweiten Satz mehrere Matchbälle vergeben hatten, setzten sie sich letztlich mit 21:15, 29:30, 21:19 gegen die starke Paarung Chan Tsz Ka/Chau Hoi Wah aus Hongkong durch. Dabei verzeichneten die deutschen Damen beim Stand von 17:17 im dritten Satz eine Schrecksekunde: Sandra Marinello traf Birgit Overzier versehentlich, aber mit voller Wucht, mit dem Schläger am Daumen, woraufhin das Match kurz unterbrochen werden musste. Die Blessur stellte sich später glücklicherweise „nur“ als Prellung der Kapsel heraus, so dass Birgit Overzier anschließend noch zum Mixed antreten konnte. In der Runde der besten 16 Damendoppel treffen Birgit Overzier/Sandra Marinello am Donnerstag auf die Niederländerinnen Samantha Barning/Eefje Muskens. Für Johanna Goliszewski/Carla Nelte (SG Anspach/TV Refrath), Mona Reich/Laura Ufermann (SG Anspach/SC Union Lüdinghausen) und Kim Buss/Claudia Vogelgsang (TV Refrath/VfB Friedrichshafen) hingegen sind die YONEX German Open nach einem Spiel beendet. Alle Paarungen unterlagen ihren Kontrahenten in zwei Sätzen, wobei speziell die jungen Nationalspielerinnen Johanna Goliszewski/Carla Nelte bei ihrer 18:21, 17:21-Niederlage gegen Lotte Jonathans/Paulien van Dooremalen aus den Niederlanden eine ansprechende Leistung boten.
Mixed: Im Mixed schafften zwei deutsche Paarungen den Einzug in die Runde der besten 16 Gemischten Doppel: Die Deutschen Meister Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel) gewannen am späten Mittwochabend mit 21:19, 21:14 gegen Dmytro Zavadsky und Mariya Diptan aus der Ukraine. Die Deutschen Vizemeister Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren) zogen kurz darauf mit einem 21:16, 21:16-Erfolg über die an Position zwei notierten Engländer Chris Adcock/Gabrielle White nach. Für den früheren Deutschen Meister in dieser Disziplin, Tim Dettmann (SG EBT Berlin), und seine Doppelpartnerin Emelie Lennartsson (Schweden) hingegen ist das Turnier beendet: Das Duo unterlag den Polen Adam Cwalina/Malgorzata Kurdelska mit 17:21, 9:21.
Weitere Informationen: Zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, sowie die komplette Auslosung/Ergebnisübersicht finden Sie auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Gelungener Auftakt für die DBV-Asse
Tag 1 +++ Dienstag, 02.03.2010 +++ Qualifikation
Gelungener Auftakt für die Spielerinnen und Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) bei den YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an der Ruhr/NRW): Im Herreneinzel erkämpften sich fünf Athleten über eine erfolgreiche Qualifikation einen Platz im Hauptfeld, im Dameneinzel schaffte die zweifache Deutsche Jugendmeisterin 2010, Fabienne Deprez (FC Langenfeld), den Sprung in eben dies. Zwei weitere deutsche Paarungen dürfen im Herrendoppel mindestens eine Partie im Rahmen des Hauptturniers bestreiten, im Mixed sicherte sich Tim Dettmann (SG EBT Berlin) gemeinsam mit seiner schwedischen Partnerin den Einzug ins Hauptfeld. Im Damendoppel musste keine Qualifikation ausgetragen werden.
Damit stehen im Herreneinzel nun insgesamt 14 Spieler des DBV im Hauptfeld, bei den Damen sind es drei Spielerinnen. Im Herrendoppel gehen am Mittwoch (03.03.2010) vier deutsche Duos an den Start, im Damendoppel bleibt es bei vier Paarungen. Im Mixed sind zwei DBV-Paarungen dabei sowie die bereits erwähnte deutsch-schwedische Kombination.
Im Herreneinzel dürfen bei den 53. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland 64 Spieler antreten, in den anderen Disziplinen jeweils maximal 32 Spieler/innen bzw. Paarungen.
Die DBV-Vertreter/innen im Hauptfeld bei den YONEX German Open 2010
Herreneinzel: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 4), Sven Eric Kastens, Sebastian Rduch (beide VfL 93 Hamburg), Hannes Käsbauer, Lukas Schmidt (beide PTSV Rosenheim), Fabian Hammes (SV Fischbach), Dieter Domke, Marcel Reuter (beide 1. BC Bischmisheim), Daniel Benz (SG Anspach) Nachgerückt über eine erfolgreiche Qualifikation: Kai Waldenberger (TV Refrath), Andreas Heinz (TG Hanau), Patrick Kämnitz (Horner TV), Alexander Roovers (1. BV Mülheim), Mathieu Pohl (1. BC Düren)
Dameneinzel: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3), Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) Nachgerückt über eine erfolgreiche Qualifikation: Fabienne Deprez (FC Langenfeld)
Herrendoppel: Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim), Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) Nachgerückt über eine erfolgreiche Qualifikation: Peter Käsbauer/Oliver Roth (beide PTSV Rosenheim), Maurice Niesner/Till Zander (BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg)
Damendoppel: Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren), Johanna Goliszewski/Carla Nelte (SG Anspach/TV Refrath), Mona Reich/Laura Ufermann (SG Anspach/SC Union Lüdinghausen), Kim Buss/Claudia Vogelgsang (TV Refrath/VfB Friedrichshafen) Nachgerückt über eine erfolgreiche Qualifikation: keine Qualifikation ausgetragen
Mixed: Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel), Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren) Nachgerückt über eine erfolgreiche Qualifikation: Tim Dettmann/Emelie Lennartsson (SG EBT Berlin/Schweden).
Weitere Informationen Zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, sowie die komplette Auslosung finden Sie auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Die Gegner der DBV-Asse – Eine Übersicht
Die Gegner der DBV-Asse – Eine Übersicht Erfolgreiche Qualifikation erhofft +++ Pressegespräch am 24.02.2010 in Mülheim
Eine durchwachsene Auslosung haben die Spielerinnen und Spieler des Deutschen Badminton- Verbandes e. V. (DBV) bei den YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an der Ruhr/NRW) erwischt. Viele DBV-Asse treffen bereits frühzeitig auf sehr starke Gegner.
Herreneinzel Aussichtsreichster DBV-Vertreter im Herreneinzel ist bei den 53. Internationalen Badminton- Meisterschaften von Deutschland der viermalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel). Als Nummer vier der Setzliste muss sich der Weltranglisten-16. in der ersten Runde mit Chong Wei Feng aus Malaysia (Platz 45 im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF) auseinandersetzen. Anschließend könnte es zu einem DBV-internen Duell zwischen dem 25- Jährigen und Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim/Platz 106) kommen. Der amtierende DM-Dritte müsste zum Auftakt Scott Evans aus Irland (Platz 63) bezwingen. Unglücklich verlief die Auslosung für Sven Eric Kastens (VfL 93 Hamburg): Der 28-Jährige trifft in seinem Erstrundenmatch auf den Weltranglistensechsten und Titelverteidiger, Bao Chunlai (China/Nr. 1).
Dameneinzel Die Weltranglistenelfte im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), spielt in der ersten Runde gegen die Niederländerin Rachel van Cutsen (Platz 37). Gegnerin der an Nummer drei gesetzten Deutschen im Achtelfinale wäre eine Athletin aus Malaysia oder eine Spielerin aus Korea. In der Runde der besten acht Damen würde auf die 27 Jahre alte Sportsoldatin in Petya Nedelcheva aus Bulgarien die erste Spielerin aus den Top 20 der Weltrangliste warten (Platz 15). Die beiden Damen standen sich bereits am vergangenen Freitag, bei der Team-EM in Warschau, gegenüber. Juliane Schenk gelang dabei ein sicherer Zweisatzerfolg. Im Halbfinale träfe die Deutsche wohl auf die amtierende WM-Dritte und aktuelle Weltranglistenzweite, Wang Lin aus China. Die zweite DBV-Athletin, die definitiv im Hauptfeld steht, ist Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen/Platz 73). Die 25-Jährige könnte in ihrem Auftaktmatch gegen die Dänin Camilla Sörensen (Platz 67) Revanche nehmen für die Zweisatzniederlage im Halbfinale der Team-EM in Warschau. Anschließend stünde die Deutsche Vizemeisterin der in Mülheim an der Ruhr an Position zwei notierten Chinesin Xin Wang gegenüber. Die Asiatin belegt derzeit in der Weltrangliste als viertbeste Dame ihres Heimatlandes Rang fünf.
Herrendoppel Zwei Paarungen vertreten die deutschen Farben im Herrendoppel: Die Deutschen Meister Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim/Platz 30) treffen zunächst auf die Polen Adam Cwalina und Michal Logosz, die ihnen aus der Bundesliga (VfL 93 Hamburg/SG EBT Berlin) bestens bekannt sind. Im Achtelfinale würden voraussichtlich die an Nummer vier gesetzten Inder Rupesh K.T. Kumar/Sanave Thomas, die 20. der Weltrangliste, auf die DBV-Asse warten. Gegen wen die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Platz 28) zum Auftakt spielen, ist noch nicht klar. Die ursprünglich vorgesehenen Erstrundengegner, Ruud Bosch/Koen Ridder aus den Niederlanden, sagten ihre Teilnahme an dem ersten Grand Prix-Turnier des Jahres ab. Welche Paarung nachrückt, entscheidet sich erst beim Briefing aller Teammanager, unmittelbar vor Veranstaltungsbeginn. In der Runde der besten 16 Herrendoppel träfen die Deutschen auf die in Mülheim an der Ruhr an Position zwei notierten Chinesen Hung Lin Chen/Yu Lang Lin.
Damendoppel Vier deutsche Damendoppel werden bei den YONEX German Open 2010 um Weltranglistenpunkte und Preisgeld kämpfen. Aussichtsreichste Vertreterinnen des DBV sind zweifelsohne die Deutschen Meisterinnen Birgit Overzier und Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren/Platz 37). Die Finalistinnen der Dutch Open 2009 treffen zum Auftakt auf Tsz Ka Chan/Hoi Wah Chau aus Hongkong. Im Achtelfinale wären die Niederländerinnen Samantha Barning/Eefje Muskens oder Marion Gruber/Sabrina Jaquet aus der Schweiz Gegnerinnen der DBV-Athletinnen. In der Runde der besten acht Doppelpaare käme es vermutlich zum Aufeinandertreffen mit den an Nummer zwei gesetzten Titelverteidigerinnen, Shu Cheng/Zhao Yunlei. Die Chinesinnen bekleiden derzeit Rang drei in der Weltrangliste.
Mixed Im Gemischten Doppel werden die Finalisten der Deutschen Meisterschaften 2010 für den DBV aufschlagen: Die Goldmedaillengewinner Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel) stehen zum Auftakt der ukrainischen Paarung Dmytro Zavadsky/Mariya Diptan gegenüber. Anschließend könnte das russische Spitzenmixed Vitalij Durkin/Nina Vislova auf die Bundesligaspieler warten. Die Weltranglisten-22. aus Osteuropa sind in Mülheim an der Ruhr an Position drei notiert. Die nationalen Vizemeister Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren) müssen sich gleich in der ersten Runde mit den an Nummer zwei gesetzten Engländern Chris Adcock/Gabrielle White messen.
Die DBV-Vertreter/innen bei den YONEX German Open 2010
Sicher im Hauptfeld stehen folgende Spielerinnen und Spieler:
Herreneinzel (6): Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 4), Sven Eric Kastens (VfL 93 Hamburg), Hannes Käsbauer (PTSV Rosenheim), Fabian Hammes (SV Fischbach), Dieter Domke, Marcel Reuter (beide 1. BC Bischmisheim)
Dameneinzel (2): Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 3), Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen)
Herrendoppel (2): Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim), Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel)
Damendoppel (4): Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren), Johanna Goliszewski/Carla Nelte (SG Anspach/TV Refrath), Mona Reich/Laura Ufermann (SG Anspach/SC Union Lüdinghausen), Kim Buss/Claudia Vogelgsang (TV Refrath/VfB Friedrichshafen)
Mixed (2): Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel), Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren)
Weitere deutsche Spieler/innen haben noch die Möglichkeit, sich über eine erfolgreiche Qualifikation (Dienstag, 01.03.2010) einen Startplatz im Hauptfeld zu sichern.
Allgemeiner Hinweis zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den Doppeldisziplinen: Einige Paarungen bestritten vor den YONEX German Open 2010 erst vergleichsweise wenige Turniere gemeinsam. Daher sind sie in der Kombination, wie sie in Mülheim an der Ruhr antreten werden, in der Weltrangliste relativ weit hinten zu finden. An der Seite anderer Partner/innen sind einige der Spieler/innen wesentlich besser platziert. Dies betrifft z. B. auch die beiden deutschen Mixed.
Pressegespräch am 24.02.2010 Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich zu einem Pressegespräch anlässlich der YONEX German Open 2010 eingeladen, bei dem Aspekte wie die Auslosung, die Chancen der deutschen Spielerinnen und Spieler, die Zukunft des Turniers, der Kartenvorverkauf oder das Rahmenprogramm ausführlich thematisiert werden. Angesetzt ist das Pressegespräch für Mittwoch, den 24.02.2010, 11.30 Uhr in der RWE-Sporthalle, An den Sportstätten 6, 45468 Mülheim an der Ruhr. Um Anmeldung für das Pressegespräch im Event Office wird gebeten.
Weitere Informationen Zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, sowie die komplette Auslosung finden Sie auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de. Änderungen in der Auslosung sind möglich.
Auskünfte zu den YONEX German Open 2010 erhalten Sie ferner im: Event Office YONEX German Open 2010 c/o Deutscher Badminton-Verband e. V. (DBV) Südstraße 25 D-45470 Mülheim an der Ruhr Tel.: +49 (0)208 - 30 82 719 Fax: + 49 (0)208 - 30 82 755 E-Mail: office@german-open-badminton.de
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Deutsche Teams sind für die WM qualifiziert
Sowohl die DBV-Damen als auch die -Herren gewannen bei der EM Bronze
Der Deutsche Badminton-Verband e. V. (DBV) hat erneut einen herausragenden Erfolg verzeichnet: Sowohl die deutschen Damen als auch die Herren qualifizierten sich zum fünften Mal in Folge für die Weltmeisterschaft für Damen- und für Herrennationalmannschaften. Beide DBVAuswahlen gewannen am Sonntag bei der Europameisterschaft für Damen- und für Herrenteams in Warschau (16.-21.02.2010) die Bronzemedaille und lösten damit das Ticket zu den Titelkämpfen in Malaysia (09.-16.05.2010) – und das, obwohl sie im Vergleich zu den Qualifikationsturnieren in der Vergangenheit stark verjüngt angetreten waren. Zwei Athletinnen gaben in Warschau ihr Länderspiel-Debüt im Bereich O19 und gleich vier Athleten standen im deutschen Aufgebot, die maximal 23 Jahre alt sind. Beide Teams bewiesen bei der EM zweifelsohne, dass sie schon jetzt über ein enormes Potenzial verfügen. Damit hält die Erfolgsserie der deutschen Badmintonspielerinnen und –spieler an:
Seit 2002 war es jeweils beiden DBV-Teams gelungen, sich für die alle zwei Jahre stattfindende WM-Endrunde um den Thomas Cup (Herren) bzw. Uber Cup (Damen) zu qualifizieren. Voraussetzung dafür in diesem Jahr war – ebenso wie 2008 – eine Platzierung auf dem Podest bei den kontinentalen Titelkämpfen. Am Sonntag setzten sich die deutschen Damen im „kleinen Finale“ mit 3:0 gegen die Niederlande durch, die Herren zogen wenige Stunden später durch einen 3:1-Erfolg im Spiel um Rang drei über die Ukraine nach. „Wir haben unser Ziel erreicht: zwei Medaillen, mit beiden Teams für die WM qualifiziert – es ist optimal gelaufen. Besser ging´s nicht“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz unmittelbar nach dem Ende des Turniers hocherfreut.
Im Halbfinale am Samstag unterlagen die deutschen Damen Dänemark mit 1:3, gaben dabei jedoch eine starke Vorstellung ab. Speziell die beiden Doppel boten in der Begegnung mit dem Titelverteidiger eine tolle Leistung: Die Deutschen Meisterinnen, Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren), bezwangen die Weltranglisten-13., Kamilla Rytter Juhl/Lena Frier Kristiansen, in zwei Sätzen, und Juliane Schenk und Johanna Goliszewski (SG EBT Berlin/SG Anspach), die in Warschau erstmals in dieser Kombination antraten, mussten sich erst in drei Sätzen den Weltranglisten-25., Helle Nielsen/Marie Röpke, geschlagen geben. Dänemark gewann einen Tag später durch einen 3:2-Erfolg über Russland erneut die Goldmedaille.
Auch für die deutschen Herren war in der Vorschlussrunde Dänemark erwartungsgemäß zu stark: Die Athleten des DBV unterlagen den Nordeuropäern am Samstag mit 0:3. Dänemark setzte sich tags darauf im Endspiel mit dem gleichen Ergebnis gegen Polen durch.
Die Ergebnisse: Damen, Spiel um Platz drei, Deutschland – Niederlande 3:0 DE1: Juliane Schenk (SG EBT Berlin) - Patty Stolzenbach 21:16, 21:18 DD1: Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren) - Lotte Jonathans/ Paulien van Dooremalen 16:21, 21:10, 21:19 DE2: Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) - Thamar Peters 21:14, 21:14 DD2: Juliane Schenk/Johanna Goliszewski (SG EBT Berlin/SG Anspach) - Samantha Barning/Selena Piek nicht mehr ausgetragen DE3: Fabienne Deprez (FC Langenfeld) - Iris Tabeling nicht mehr ausgetragen
Nachdem die Weltranglistenelfte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) das deutsche Team durch einen Zweisatzerfolg über Patty Stolzenbach mit 1:0 in Führung gebracht hatte, erhöhten die Deutschen Meisterinnen im Damendoppel, Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren), in einem spannenden Dreisatzduell mit den Niederländerinnen Lotte Jonathans/Paulien van Dooremalen auf 2:0. Die Deutsche Vizemeisterin Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) nutzte anschließend den ersten „Matchball“ für die DBV-Auswahl: Die 25-Jährige bezwang Thamar Peters binnen 27 Minuten mit 21:14, 21:14 und sicherte Deutschland damit die Bronzemedaille sowie zugleich die abermalige Qualifikation für die WM-Endrunde.
Herren, Spiel um Platz drei, Deutschland – Ukraine 3:1 HE1: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Dmytro Zavadsky 21:16, 27:25 HE2: Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) - Valeriy Atrashchenkov 19:21, 21:19, 12:21 HE3: Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) - Vitaliy Konov 21:15, 21:6 HD2: Johannes Schöttler/Kristof Hopp (beide 1. BC Bischmisheim) - Valeriy Atrashchenkov/ Vladyslav Druzchenko 22:24, 21:8, 21:17 HD1: Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Vitaliy Konov/Dmytro Zavadsky nicht mehr ausgetragen Der viermalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) behielt nach gewonnenem ersten Satz gegen den Ukrainer Dmytro Zavadsky in einem ausgeglichenen zweiten Durchgang die Nerven und entschied diesen schließlich in der Verlängerung für sich. Der DM-Zweite Dieter Domke (1. BC Bischmisheim), der an den Tagen zuvor aufgrund einer Magen-Darm-Erkrankung ausgefallen war, verpasste es anschließend, in einem ebenfalls engen 2. Herreneinzel die Führung auszubauen. Den zweiten Punkt für die DBV-Auswahl steuerte danach Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) im 3. Herreneinzel bei, der bei den nationalen Titelkämpfen die Bronzemedaille gewonnen hatte und in Warschau seinem Kontrahenten keine Chance ließ. Die Deutschen Meister im Herrendoppel, Johannes Schöttler/Kristof Hopp (beide 1. BC Bischmisheim), machten den Sieg für das deutsche Team kurze Zeit später perfekt. Somit sind beide Mannschaften des DBV bei der WM-Endrunde in Malaysia dabei!
Alle Ergebnisse sowie die Auslosungen und Zeitpläne sind unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „European Men's & Women's Team Championships 2010“) erhältlich.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Deutsche Teams spielen um Bronze
Bei der EM für Damen- und für Herrenteams vom 16.-21.02.2010 in Warschau
Die deutschen Teams sind bei der Europameisterschaft für Damen- und für Herrennationalmannschaften in Warschau (16.-21.02.2010) im Halbfinale ausgeschieden, können aber nach wie vor das Ticket zur WM-Endrunde lösen. Voraussetzung dafür ist ein Sieg am Sonntag im „kleinen Finale“.
Die Damen des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) unterlagen wie schon vor zwei Jahren in der Vorschlussrunde Dänemark mit 1:3. Nachdem die Weltranglistenelfte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) das 1. Dameneinzel gegen die im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF unmittelbar vor ihr platzierte Tine Rasmussen verloren hatte, glichen die Deutschen Meisterinnen im Damendoppel, Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren), durch einen Zweisatzerfolg im 1. Damendoppel zum 1:1 aus. Da die Titelverteidigerinnen jedoch sowohl das anschließende 2. Dameneinzel für sich verbuchten als auch das 2. Damendoppel, stand nach vier Partien der erneute Finaleinzug für Dänemark fest. Deutschland spielt nun am Sonntag (21.02.2010, 12.00 Uhr) gegen die Niederlande um Platz drei. Die Athletinnen aus dem Nachbarland unterlagen im zweiten Halbfinale Russland mit 0:3.
Auch die deutschen Herren standen in der Vorschlussrunde wie schon vor zwei Jahren Dänemark gegenüber. Damals unterlagen die DBV-Asse den Nordeuropäern mit 1:3, diesmal machte das Team um den Weltranglistenfünften Peter Gade den Sieg bereits in drei Partien perfekt. Im Spiel um die Bronzemedaille und die damit verbundene Qualifikation für die WM-Endrunde muss sich Deutschland nun am Sonntag (21.02.2010, 16.00 Uhr) entweder wie 2008 mit Polen oder aber mit der Ukraine auseinandersetzen. Diese beiden Nationen bestritten am Samstag die andere Halbfinalpartie.
An der WM-Endrunde dürfen aus Europa bei Damen und Herren nur die jeweils drei besten Mannschaften der Titelkämpfe in Warschau teilnehmen. Der Wettbewerb um den Thomas Cup (Herren) bzw. Uber Cup (Damen) wird vom 09.-16.05.2010 in Malaysia ausgetragen. Seit 2002 war es jeweils beiden DBV-Teams gelungen, sich für die alle zwei Jahre stattfindende WM-Endrunde zu qualifizieren. Die deutschen Damen gewannen 2008 das „kleine Finale“ mit 3:1 gegen Schottland, die Herren bezwangen damals mit dem gleichen Ergebnis Polen.
Die Ergebnisse: Damen, Dänemark – Deutschland 3:1 DE1: Tine Rasmussen - Juliane Schenk (SG EBT Berlin) 21:16, 21:13 DD1: Kamilla Rytter Juhl/ Lena Frier Kristiansen - Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren) 17:21, 22:24 DE2: Camilla Sörensen - Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) 21:13, 21:16 DD2: Helle Nielsen/Marie Röpke - Juliane Schenk/Johanna Goliszewski (SG EBT Berlin/SG Anspach) 18:21, 21:15, 21:13 DE3: Karina Jörgensen - Fabienne Deprez (FC Langenfeld) nicht mehr ausgetragen
Herren, Dänemark - Deutschland 3:0 HE1: Peter Gade - Marc Zwiebler (1. BC Beuel) 21:6, 21:13 HD1: Carsten Mogensen/ Mathias Boe - Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) 21:17, 21:18 HE2: Jan O. Jörgensen - Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) 24:22, 21:17 HD2: Jonas Rasmussen/ Anders Kristiansen - Johannes Schöttler/Kristof Hopp (beide 1. BC Bischmisheim) nicht mehr ausgetragen HE3: Joachim Persson - Fabian Hammes (SV Fischbach) nicht mehr ausgetragen
Alle Ergebnisse sowie die Auslosungen und Zeitpläne sind unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „European Men's & Women's Team Championships 2010“) erhältlich.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Die deutschen Mannschaften stehen im Halbfinale
Bei der EM für Damen- und für Herrenteams vom 16.-21.02.2010 in Warschau
Die Teams des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) bleiben im Rennen um die Qualifikation für die WM-Endrunde: Bei der Europameisterschaft für Damen- und für Herrennationalmannschaften in Warschau (16.-21.02.2010) zogen am Freitag sowohl die deutschen Frauen als auch die Männer in die Vorschlussrunde ein. Während die Damen im Viertelfinale einen souveränen 3:0-Erfolg über Bulgarien verbuchten, mussten die Herren beim 3:2 gegen Russland lange um den Sieg zittern.
An der WM-Endrunde um den Thomas Cup (Herren) bzw. Uber Cup (Damen) dürfen aus Europa nur die jeweils drei Teams teilnehmen, die in Warschau einen Podestplatz belegen. Die Titelkämpfe werden vom 09.-16.05.2010 in Malaysia ausgetragen. 2002, 2004, 2006 und 2008 konnten sich jeweils beide DBV-Teams für die WM-Endrunde qualifizieren.
Die deutschen Damen machten den Halbfinaleinzug bei der EM bereits in den ersten drei Partien perfekt: Sowohl die Weltranglistenelfte und amtierende Deutsche Meisterin, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), als auch die DM-Zweite Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) und die zweifache Deutsche Meisterin in der Altersklasse U19, Fabienne Deprez (FC Langenfeld), gewannen ihr Einzel. Die beiden Doppel wurden entsprechend nicht mehr ausgetragen.
Am Samstag (20.02.2010, 12.00 Uhr) kommt es nun im Halbfinale zur Neuauflage der Vorschlussrundenpartie von vor zwei Jahren: Deutschland trifft auf Dänemark. 2008 hatten sich die Nordeuropäerinnen mit 3:1 gegen die DBV-Asse durchgesetzt und anschließend auch den Titel geholt.
Die deutschen Damen gewannen damals das „kleine Finale“ mit 3:1 gegen Schottland und sicherten sich folglich die Bronzemedaille. Damit verbunden war wie in diesem Jahr die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Das zweite Halbfinale bei den Damen bestreiten in Warschau Russland und die Niederlande.
Bei den Herren brachte erst die fünfte und damit letzte Partie die Entscheidung. Nachdem der viermalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) und der DM-Dritte Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) die DBV-Auswahl mit 2:0 in Führung gebracht hatten, vergab Fabian Hammes in seinem dritten Länderspiel bei den Aktiven den ersten „Matchball“: Der 21-Jährige musste sich seinem russischen Kontrahenten Stanislav Pukhov in zwei Durchgängen geschlagen geben. Anschließend verpassten es auch die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel), den Halbfinaleinzug zu sichern. Gegen die Weltranglisten-32., Vitalij Durkin/Alexandr Nikolaenko, unterlagen die vier Plätze besser eingestuften Deutschen mit 17:21, 15:21. Die Deutschen Meister, Kristof Hopp/Johannes Schöttler, lieferten sich anschließend eine spannende Partie mit Evgeniy Dremin und Stanislav Puhkov: Nach verlorenem ersten Satz verbuchten die DBV-Asse den zweiten Durchgang knapp für sich. Der entscheidende Satz gestaltete sich zunächst ausgeglichen (11:11). Dann allerdings dominierten Kristof Hopp/Johannes Schöttler das Match zunehmend und bescherten dem deutschen Team den Einzug in die Runde der besten vier Teams.
In der Vorschlussrunde kommt es am Samstag (20.02.2010, 16.00 Uhr) auch bei den Herren zur Neuauflage des EM-Halbfinals von 2008: Deutschland trifft hier ebenfalls auf Titelverteidiger Dänemark. Wie die Damen mussten sich vor zwei Jahren auch die DBV-Spieler in der Runde der besten vier Mannschaften mit 1:3 geschlagen geben. Das anschließende Spiel um Platz drei gewannen die deutschen Asse mit 3:1 gegen Polen. Die Osteuropäer stehen auch im Warschau im Halbfinale: Die Gastgeber treffen am Samstag auf die Ukraine.
Die Ergebnisse: Damen, Deutschland – Bulgarien 3:0 DE1: Juliane Schenk (SG EBT Berlin) - Petya Nedelcheva 22:20, 21:13 DE2: Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) - Linda Zechiri 21:19, 21:12 DE3: Fabienne Deprez (FC Langenfeld) - Dimitria Popstoykova 15:21, 21:9, 21:17 DD2: Juliane Schenk/Johanna Goliszewski (SG EBT Berlin/SG Anspach) - Petya Nedelcheva/Linda Zechiri nicht mehr ausgetragen DD1: Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren) - Diana Dimora/Dimitria Popstoykova nicht mehr ausgetragen Die Weltranglistenelfte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) setzte sich gegen die im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF vier Positionen schlechter eingestufte Bulgarin Petya Nedelcheva ebenso in zwei Sätzen durch wie Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen/Weltranglistenplatz 73) gegen die fast 40 Plätze besser notierte Linda Zechiri (Platz 35) – eine tolle Leistung der 25- Jährigen! Die gerade 18 Jahre alt gewordene Fabienne Deprez (FC Langenfeld) bezwang in ihrem dritten Länderspiel in O19 wie schon in der Regionalligapartie des FC Langenfeld beim STC Blau- Weiß Solingen, Mitte November 2009, Dimitria Popstoykova in drei Durchgängen.
Herren, Deutschland – Russland 3:2 HE1: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Vladimir Malkov 21:9, 21:9 HE2: Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) - Vladimir Ivanov 22:20, 25:23 HE3: Fabian Hammes (SV Fischbach) - Stanislav Pukhov 14:21, 7:21 HD1: Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Vitalij Durkin/ Alexandr Nikolaenko 17:21, 15:21 HD2: Johannes Schöttler/Kristof Hopp (beide 1. BC Bischmisheim) - Evgeniy Dremin/Stanislav Pukhov 16:21, 21:19, 21:15
Alle Ergebnisse sowie die Auslosungen und Zeitpläne sind unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „European Men's & Women's Team Championships 2010“) erhältlich.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) DBV-Auswahlen stehen im Viertelfinale
Bei der EM für Damen- und für Herrenteams vom 16.-21.02.2010 in Warschau
Die deutschen Teams haben bei der Europameisterschaft für Damen- und für Herrennationalmannschaften in Warschau (16.-21.02.2010) jeweils den Gruppensieg verbucht und sich damit für das Viertelfinale qualifiziert.
Beide Mannschaften gewannen auch ihre abschließende Vorrundenpartie überlegen. Die deutschen Damen ließen am Donnerstag den Schwedinnen beim 5:0 keine Chance. Deutschland erzielte damit als einziges Team der Vorrundengruppe D drei Siege: Dem 5:0- Auftakterfolg über Island hatten die Asse des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) ein 4:1 gegen Spanien folgen lassen. Sowohl Schweden (Platz 4) als auch Island (Platz 3) und Spanien (Platz 2) gelang jeweils nur ein Punktgewinn.
Im Viertelfinale am Freitag (19.02.2010, 14.00 Uhr) treffen die deutschen Damen - wie im Vorfeld erwartet - auf Bulgarien, die beste Mannschaft der Vorrundengruppe F. Die Bulgarinnen, die mit der Weltranglisten-15. im Dameneinzel, Petya Nedelcheva, an der Spitze antreten, erzielten in der Gruppenphase drei 5:0-Kantersiege: über Ungarn, die Slowakei und Wales.
Eine makellose Bilanz weisen auch die deutschen Herren auf: Sie verbuchten am Donnerstag in ihrem dritten Vorrundenspiel den dritten 5:0-Erfolg und wurden entsprechend unangefochten Erster der Gruppe D. Der heutige Gegner Tschechien (Platz 2) schaffte ebenso wie die Teams aus Schottland (Platz 3) und Bulgarien (Platz 4) nur einen Sieg.
Gegner der DBV-Auswahl in der Runde der besten acht Mannschaften ist am Freitag (19.02.2010, 18.00 Uhr) Russland, das sich als bestes Team der Vorrundengruppe E für die K.o.-Runde qualifizierte. Im direkten Duell um den Einzug ins Viertelfinale setzten sich die Osteuropäer gegen die zuvor punktgleichen Schweden durch. Auch mit diesem Viertelfinal-Gegner hatten die Verantwortlichen im DBV gerechnet.
Sowohl Bulgarien bei den Damen als auch Russland bei den Herren sind durchaus als „harte Brocken“ einzuschätzen.
Die Ergebnisse: Damen, Spiele der Vorrunde (Gruppe D): Deutschland – Island 5:0 Deutschland – Spanien 4:1 Deutschland – Schweden 5:0 Deutschland – Schweden 5:0 DE1: Juliane Schenk (SG EBT Berlin) - Sophia Hansson 21:8, 21:4 DE2: Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) - Elinor Widh 21:8, 21:11 DE3: Fabienne Deprez (FC Langenfeld) - Emilie Lennartsson 21:14, 17:21, 21:15 DD2: Juliane Schenk/Johanna Goliszewski (SG EBT Berlin/SG Anspach) - Cecilia Bjuner/Amanda Högström 21:10, 21:15 DD1: Birgit Overzier/Carla Nelte (1. BC Beuel/TV Refrath) - Emma Wengberg/Emilie Lennartsson 21:14, 21:13
Herren, Spiele der Vorrunde (Gruppe D): Deutschland – Bulgarien 5:0 Deutschland – Schottland 5:0 Deutschland – Tschechien 5:0 Deutschland – Tschechien 5:0
HE1: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Petr Koukal 21:16, 21:18 HE2: Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) - Jan Vondra 21:11, 21:11 HE3: Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) - Jakub Bitman 21:17, 21:8 HD1: Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Tomas Kopriva/Ondrej Kopriva 21:16, 21:13 HD2: Johannes Schöttler/Kristof Hopp (beide 1. BC Bischmisheim) - Jakub Bitman/Pavel Drancak 21:18, 16:21, 21:5
Der deutsche Rekordnationalspieler Kristof Hopp bestritt am Donnerstag sein 80. Länderspiel für den DBV.
Alle Ergebnisse sowie die Auslosungen und Zeitpläne sind unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „European Men's & Women's Team Championships 2010“) erhältlich.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) DBV-Auswahlen souverän vorn
Bei der EM für Damen- und für Herrenteams vom 16.-21.02.2010 in Warschau
Die deutschen Teams sind bei der Europameisterschaft für Damen- und für Herrennationalmannschaften in Warschau (16.-21.02.2010) weiter auf Erfolgskurs.
Beide Mannschaften gewannen auch ihre zweite Vorrundenpartie deutlich und stehen in ihrer jeweiligen Vorrundengruppe vor dem abschließenden Gruppenspiel an der Tabellenspitze.
Einen Tag nach ihrem 5:0-Auftaktsieg gegen Island verbuchten die Damen des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) am Mittwoch einen 4:1-Erfolg gegen Spanien.
Die DBV Auswahl konnte als bislang einzige Mannschaft der Vorrundengruppe D schon zwei Siege einfahren. Alle anderen Teams mussten sich mindestens einmal geschlagen geben. Im abschließenden Gruppenspiel treffen die deutschen Spielerinnen am Donnerstag (18.02.2010, 14.00 Uhr) auf Schweden. Die Nordeuropäerinnen belegen nach ihrem Sieg über Spanien und der Niederlage gegen Island aktuell Rang zwei. Das Team aus Island erzielte ebenfalls einen Sieg und eine Niederlage. Es verfügt jedoch über ein schlechteres Satzverhältnis als die Mannschaft aus Schweden und ist daher derzeit Tabellendritter. Nur der Gruppenerste erreicht das Viertelfinale, in welchem es im K.o.-System weitergeht.
Die deutschen Herren ließen dem 5:0-Erfolg gegen Auftaktgegner Bulgarien am Mittwoch einen weiteren Kantersieg folgen: Auch das Team aus Schottland konnte gegen die DBV-Auswahl kein Match für sich entscheiden. Die deutsche Mannschaft führt die Tabelle der Vorrundengruppe D mit der makellosen Bilanz von nunmehr 10:0 Spielen vor Tschechien (Rang 2) und Bulgarien (Rang 3) an, die beide bis dato jeweils einen Sieg und eine Niederlage verzeichneten. Die Tschechen sind am Donnerstag (18.02.2010, 18.00 Uhr) letzter Vorrundengegner der deutschen Herren.
Die Ergebnisse: Damen, Deutschland – Spanien 4:1 DE1: Juliane Schenk (SG EBT Berlin) - Sandra Chirlaque 21:4, 21:7 DE2: Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) - Carolina Marin 18:21, 21:19, 12:21 DE3: Carola Bott (1. BC Bischmisheim) - Beatriz Corrales 22:20, 19:21, 23:21 DD1: Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren) - Ana Maria Martin/Laura Molina 21:10, 21:8 DD2: Johanna Goliszewski/Carla Nelte (SG Anspach/TV Refrath) - Sandra Chirlaque/Beatriz Corrales 21:12, 21:17
Die zweimalige Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk, bestritt am Mittwoch ihr 75. Länderspiel für den DBV. Carola Bott, die sich über 60 Minuten ein enorm spannendes Duell mit ihrer spanischen Gegnerin lieferte, wurde ebenso wie Karin Schnaase zum 20. Mal nominiert. Den Ehrenpunkt für das spanische Team erzielte die amtierende U17-Europameisterin Carolina Marin, die als herausragendes Talent gilt und bereits ein Turnier im Erwachsenenbereich gewinnen konnte. Karin Schnaase hatte sich schon Ende Januar, in einem Freundschafts-Länderspiel gegen Spanien, in drei Sätzen der Vize-Europameisterin der Jugend von 2009 geschlagen geben müssen.
Herren, Deutschland – Schottland 5:0 HE1: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Kieran Merrilees 21:12, 21:13 HE2: Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) - Martin Campbell 21:14, 21:6 HD1: Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Watson Briggs/Andrew Bowman 21:13, 21:17 HE3: Fabian Hammes (SV Fischbach) - Calum Menzies 21:16, 21:13 HD2: Johannes Schöttler/Kristof Hopp (beide 1. BC Bischmisheim) - Paul van Rietvelde/Martin Campbell 21:11, 21:16
Die Schotten hatten gegen das deutsche Team zu keiner Zeit eine Chance. Die DBV-Auswahl gewann alle fünf Matches in zwei Sätzen. Fabian Hammes verbuchte dabei in seinem zweiten Länderspiel den ersten Sieg. Bei seinem Länderspiel-Debüt in O19, Ende Januar gegen Spanien, unterlag der 21-Jährige seinem Kontrahenten in drei Durchgängen. Michael Fuchs bestritt am Mittwoch sein insgesamt 50. Länderspiel.
Alle Ergebnisse sowie die Auslosungen und Zeitpläne sind unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „European Men's & Women's Team Championships 2010“) erhältlich.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Auftakterfolge für die Auswahlen des DBV
Bei der EM für Damen- und für Herrenteams vom 16.-21.02.2010 in Warschau
Die deutschen Teams haben bei der Europameisterschaft für Damen- und für Herrennationalmannschaften in Warschau (16.-21.02.2010) ihr jeweiliges Auftaktmatch souverän gewonnen. Am Dienstag setzten sich zunächst die Damen des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) mit 5:0 gegen Island durch, wenige Stunden später zogen die Herren gegen Bulgarien mit dem gleichen Ergebnis nach.
In den weiteren Vorrundenspielen treffen die deutschen Damen, bei denen sowohl die 18 Jahre alte zweifache Bronzemedaillengewinnerin bei den Deutschen Meisterschaften O19, Fabienne Deprez (FC Langenfeld), als auch die anderthalb Jahre ältere Carla Nelte (TV Refrath) ihr Länderspiel-Debüt bei den Aktiven gaben, auf Spanien (17.02.2010, 10.00 Uhr) und Schweden (18.02.2010, 14.00 Uhr). Die Herren müssen sich – ebenfalls in der Vorrundengruppe D – mit Schottland (17.02.2010, 14.00 Uhr) und Tschechien (18.02.2010, 18.00 Uhr) auseinandersetzen.
Nur die jeweils Gruppenersten erreichen das Viertelfinale, in welchem es im K.o.-System weitergeht.
Die Ergebnisse:
Damen, Deutschland – Island 5:0 DE1: Juliane Schenk (SG EBT Berlin) - Ragna Ingolfsdottir 21:9, 21:11 DE2: Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) - Tinna Helgadottir 21:12, 21:9 DD2: Johanna Goliszewski/Carla Nelte (SG Anspach/TV Refrath) - Snjolaug Johannsdottir/ Karitas Osk Olafsdottir 21:13, 21:6 DE3: Fabienne Deprez (FC Langenfeld) - Rakel Johannesdottir 21:14, 21:11 DD1: Birgit Overzier/Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren) - Ragna Ingolfsdottir/Tinna Helgadottir 21:17, 21:9
Herren, Deutschland – Bulgarien 5:0 HE1: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Stiliyan Markarski 21:13, 21:15 HE2: Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) - Krasimir Yankov 21:17, 21:14 HE3: Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) - Peyo Boychinov 21:6, 21:13 HD1: Johannes Schöttler/Kristof Hopp (beide 1. BC Bischmisheim) - Krasimir Yankov/Yulian Hristov 21:7, 21:13 HD2: Peter Käsbauer/Oliver Roth (beide PTSV Rosenheim) - Stiliyan Markarski/Peyo Boychinov 14:21, 21:15, 21:17
Alle Ergebnisse sowie die Auslosungen und Zeitpläne sind unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „European Men's & Women's Team Championships 2010“) erhältlich.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Das "Grüne Band" 2010: Erfolgsgeschichte geht weiter
Prinz und Friedrich neue Botschafterinnen / Baumert neues Jury-Mitglied /
Bewerbungsschluss 31. März
„Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ wird auch im 24. Jahr, als bedeutendster Preis in der leistungssportlichen Nachwuchsförderung in den Vereinen, wieder ausgeschrieben. Die Commerzbank hat den traditionsreichen Wettbewerb nach der Übernahme der Dresdner Bank in ihre Sponsoringaktivitäten integriert und wird ihn gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) weiterhin ausrichten.
“Das Grüne Band“ startet mit frischem Schwung ins neue Jahr: Fußball-Rekordnationalspielerin Birgit Prinz und Hochsprungstar Ariane Friedrich konnten als hochkarätige Botschafterinnen gewonnen werden. Sie werden sich künftig für den Förderwettbewerb und die Nachwuchsförderung engagieren. Vor allem zwei Ziele verfolgen die Commerzbank und der DOSB mit dem „Grünen Band“: „Wir wollen die Vereine ermutigen, ihre Jugendarbeit weiter auszubauen und Kinder und Jugendliche für den Leistungssport zu begeistern. Genauso wichtig ist uns aber auch, dass Erfolge nur mit fairen Mitteln erreicht werden“, sagt Uwe Hellmann, Leiter Brand Management der Commerzbank AG. „Wir möchten den Nachwuchs in den Vereinen zu Spitzenleistungen motivieren. Dabei ist uns wichtig, dass Fairplay und Teamgeist im Mittelpunkt stehen“, betont DOSB-Generaldirektor Dr. Michael Vesper. „Das ist schließlich nicht nur Grundlage des Wettkampfsports, sondern auch ein wichtiges Wertefundament unserer Gesellschaft.“
Die Jury, zu der neben Hellmann und Vesper auch Dr. Dietrich Gerber, stellvertretender Vorsitzender im Präsidialausschuss Leistungssport des DOSB zählt, bekommt mit Armin Baumert, Vorsitzender der Nationalen-Anti-Doping-Agentur (NADA), einen weiteren sachkundigen Fachmann. Die Experten stützen ihre Entscheidungen auf standardisierte und bewährte Prämierungskriterien, die auf dem Nachwuchs-Leistungssport-Konzept des Deutschen Olympischen Sportbundes basieren.
Durch die Initiative konnten bis heute rund 190.000 Kinder und Jugendliche in fast 1.500 Sportvereinen mit Fördergeldern in Höhe von insgesamt 7,5 Millionen Euro unterstützt werden – im deutschen Nachwuchssport einzigartige Zahlen.
2010 können 50 Vereine oder Vereinsabteilungen aus den förderungswürdigen olympischen und nicht olympischen Spitzenverbänden des Deutschen Olympischen Sportbundes das „Grüne Band“ erhalten. Voraussetzung für die Vereine ist, dass sie eine aktive Talentförderung für Jugendliche sowie aktive Dopingprävention betreiben. Ausgezeichnete Vereine erhalten eine Förderprämie für die Jugendarbeit in Höhe von 5.000 Euro. Vereine oder Vereinsabteilungen können bis zum 31. März 2010 bei ihrem Spitzenverband Bewerbungen einreichen. Die von der Jury ausgewählten Vereine werden auf einer Deutschlandtour in verschiedenen Städten ausgezeichnet. Bewerbungsformulare und alle damit verbundenen Informationen sind im Internet unter www.dasgrueneband.com abrufbar. Alle weiteren Eckdaten und Einzelheiten der bundesweiten
Prämierungstour werden ebenfalls über die Website sowie entsprechende Pressemitteilungen bekannt gegeben.
Kontakt:
Deutscher Olympischer Sport Bund Ressort Medien-, und Öffentlichkeitsarbeit Markus Boecker Telefon +49 69 6700-304 boecker@dosb.de
Commerzbank AG Group Communications Corporate Sponsoring Dagmar Schlaeger Telefon +49 69 263-84714 dagmar.schlaeger@commerzbank.com Die Besten der Welt hautnah erleben
Zahlreiche Spieler/innen aus den Top 10 haben gemeldet +++ Erfolgreicher Kartenvorverkauf
Auf absolute Hochkaräter dürfen sich die Zuschauer bei den YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an der Ruhr/NRW) freuen: So haben zum Beispiel aus China Titelverteidiger Bao Chunlai, der Weltranglistensechste im Herreneinzel und Vizeweltmeister von 2006, Wang Lin, Zweite im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF im Dameneinzel und Dritte der Individual-Weltmeisterschaften 2009, die Weltranglistenfünfte Wang Xin, der Weltranglistenzehnte Chen Long sowie die an Position zwei bzw. drei geführten Damendoppel Ma Jin/Wang Xiaoli und Cheng Shu/Zhao Yunlei, die Vorjahressiegerinnen und Gewinnerinnen der Malaysia Open 2010, für das mit 80.000,- US-Dollar dotierte Turnier gemeldet.
Aus Malaysia wollen unter anderem Wong Choong Hann, der für den amtierenden Deutschen Vizemeister SG EBT Berlin in der 1. Badminton-Bundesliga antritt und im BWF-Ranking derzeit auf Platz 14 im Herreneinzel gelistet ist, sowie Wong Mew Choo, die Erstplatzierte beim letztjährigen Jahresabschlussturnier der BWF, in der RWE-Sporthalle aufschlagen.
„Ich bin sehr zufrieden mit den Meldungen“, sagt Turnierdirektor Boris Reichel und fügt hinzu: „Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Asiaten bis zum 28.02.2010 ihre Qualifikation für die Endrunde um den Thomas und Uber Cup austragen. Dafür ist unser Teilnehmerfeld sensationell!“
Zwar hat z. B. das gesamte koreanische Team um den dreimaligen YONEX German Open- Gewinner Lee Yong Dae (2006 und 2009 im Herrendoppel, 2008 im Mixed) aufgrund des Ausscheidungsturniers, das gewissermaßen das Pendant zur Europameisterschaft für Damenund für Herrennationalmannschaften (16.-21.02.2010 in Warschau) darstellt, bei der die europäischen Teams um das Ticket zur WM kämpfen, nicht für die 53. Internationalen Badminton- Meisterschaften von Deutschland gemeldet. Doch dafür werden zahlreiche Athletinnen und Athleten aus anderen Nationen in die Stadt am Fluss kommen, die in der Weltrangliste in den verschiedenen Disziplinen unter den Top 20 zu finden sind. So werden neben den Stars aus China und Malaysia beispielsweise Spitzenkönner aus Singapur, Indonesien oder Taiwan in Mülheim an der Ruhr zu Gast sein.
Auch Europa ist bei den YONEX German Open 2010 mit vielen Leistungsträgern vertreten: So haben z. B. die Russinnen Valeria Sorokina/Nina Vislova, die amtierenden EM-Dritten im Damendoppel, das englische Duo Chris Adcock/Robert Blair, Herreneinzel-Spezialist Rajiv Ouseph, der aktuell beim Bundesligisten 1. BC Beuel auf Punktejagd geht, die niederländischen Spitzenspieler Dicky Palyama, Yao Jie und Judith Meulendijks sowie das dänische Mixed Mikkel Delbo Larsen/Mie Schjoett-Kristensen für das erste Grand Prix-Turnier des Jahres 2010 gemeldet.
Den besten Assen des Deutschen Badminton-Verbandes e.V. (DBV) werden speziell im Dameneinzel und im Herreneinzel wegen ihrer hervorragenden Leistungen in den vergangenen Monaten und ihrer guten Platzierung in der Weltrangliste Chancen eingeräumt, bei den 53. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland noch am Finalwochenende im Einsatz zu sein. Der viermalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) ist als Weltranglisten-16. viertbester Gemeldeter im Herreneinzel, die zweimalige nationale Titelträgerin und zweimalige EM-Dritte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) steht bei den Damen als aktuelle Elfte des BWF-Ranking sogar an dritter Stelle.
Insgesamt sind in diesem Jahr 306 Meldungen beim Organisationskomitee eingegangen. Badmintonasse aus 33 Nationen haben ihr Interesse bekundet, bei dem für den DBV wichtigsten Turnier aufzuschlagen. Mit Ausnahme des Wettbewerbs im Damendoppel besteht in allen Disziplinen ein deutlicher Überhang, d. h. zahlreiche Athletinnen und Athleten haben nur die Möglichkeit, sich über eine erfolgreiche Qualifikation einen Platz im Hauptfeld zu erkämpfen - oder müssen auf kurzfristige Absagen anderer Gemeldeter hoffen.
Nicht nur von den Meldungen, sondern auch vom Kartenvorverkauf, der vom 01.11.2009 bis zum 31.01.2010 lief und mit Vorzugspreisen lockte, ist Turnierdirektor Boris Reichel außerordentlich angetan: „Wir haben einen deutlichen Zuwachs gegenüber 2009 verzeichnet - sowohl was die Menge der verkauften Tickets betrifft als auch hinsichtlich des Umsatzes“, meint der 35-Jährige, der am Bundesstützpunkt der Damen in Mülheim an der Ruhr als Bundestrainer Damendoppel tätig ist. Vor allem seien diesmal viele Dauerkarten geordert worden, und speziell der Halbfinaltag (Samstag, der 06.03.2010) wird nach Aussage von Boris Reichel „racketenvoll“ werden. Wer also am vorletzten Veranstaltungstag einen Platz in der RWE-Sporthalle erhalten möchte, der sollte frühzeitig anreisen, um an der Tageskasse noch eine Eintrittskarte erwerben zu können.
Zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, finden Sie auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-openbadminton. de. Dort sind auch die Meldungen komplett aufgeführt (Rubrik „Turnierinfos“, Unterrubrik „Meldungen, Setzlisten, Auslosung“).
Auskünfte zu den YONEX German Open 2010 erhalten Sie ferner im:
Event Office YONEX German Open 2010 c/o Deutscher Badminton-Verband e. V. (DBV) Südstraße 25 D-45470 Mülheim an der Ruhr Tel.: +49 (0)208 - 30 82 719 Fax: + 49 (0)208 - 30 82 755 E-Mail: office@german-open-badminton.de
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Schenk und Zwiebler erneut siegreich
Bei den 58. Deutschen Einzelmeisterschaften im Badminton (04.-07.02.2010) haben in vier Disziplinen die Goldmedaillengewinner/innen von 2009 ihren Titel erfolgreich verteidigt: Sowohl im Damen- und im Herreneinzel als auch im Damen- und im Herrendoppel setzten sich die Vorjahressieger/innen erneut gegen die gesamte Konkurrenz durch. Im Mixed war dies von vorneherein nicht möglich, da die Titelverteidiger 2010 nicht gemeinsam antraten. Erfolgreichste Teilnehmerin dieser Titelkämpfe wurde Birgit Overzier mit zwei Goldmedaillen (1. BC Beuel, Gold im Damendoppel und im Mixed). Ebenfalls zwei Medaillen sicherten sich Sandra Marinello (1. BC Düren, Gold im Damendoppel und Silber im Mixed), Ingo Kindervater (1. BC Beuel, Gold im Mixed und Silber im Herrendoppel), Johannes Schöttler (1. BC Bischmisheim, Gold im Herrendoppel und Silber im Mixed), Michael Fuchs (1. BC Bischmisheim, Silber im Herrendoppel und Bronze im Mixed), Nicol Bittner (PTSV Rosenheim, Silber im Damendoppel und Bronze im Mixed), Janet Köhler (TSV Trittau, Bronze im Dameneinzel und im Damendoppel), Fabienne Deprez (FC Langenfeld, Bronze im Dameneinzel und im Mixed). Herreneinzel Im Herreneinzel entschied der Topgesetzte, Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 1), das Endspiel gegen den eine Position niedriger eingestuften Dieter Domke (1. BC Bischmisheim/Nr. 2) mit 21:11, 21:13 für sich. Der 25 Jahre alte Student verbuchte damit seinen vierten Titelgewinn bei den Deutschen Meisterschaften nach 2005, 2008 und 2009. Nachdem Dieter Domke, der Vizeeuropameister der Jugend von 2005, vor zwei Jahren nach einer Halbfinalniederlage gegen Marc Zwiebler DM-Dritter geworden war und 2009 bei den nationalen Titelkämpfen verletzungsbedingt nicht antreten konnte, verbuchte er mit dem diesjährigen Finaleinzug seinen bislang größten Erfolg bei Titelkämpfen dieser Art. Bronze ging an Dieter Domkes Vereinskollegen Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim/Nr. 3/4), der im Vorjahr ebenfalls Dritter geworden war, und den amtierenden Deutschen Jugendmeister Nikolaj Persson (TSV Trittau/Nr. 9/16). Der 18-Jährige hatte im Viertelfinale in einem engen Match (21:14, 14:21, 24:22) den siebenmaligen nationalen Titelträger Björn Joppien (FC Langenfeld/Nr. 3/4) ausgeschaltet. Der heute 29-Jährige hatte 2009 als erster Spieler in der Historie der Titelkämpfe zum zehnten Mal in Folge ein DM-Endspiel erreicht. Dameneinzel Bei den Damen erspielte sich die Weltranglistenelfte Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 1) ebenso wie Marc Zwiebler ohne Satzverlust im Verlauf des Turniers die Goldmedaille. Die 27 Jahre alte zweimalige EM-Dritte im Dameneinzel ließ der an Position zwei notierten Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) beim 21:6, 21:10 keine Chance. Juliane Schenk verwandelte ihren zweiten Matchball zum insgesamt zweiten Titelgewinn bei den nationalen Meisterschaften nach der „Premiere“ im Vorjahr. Aber auch Karin Schnaase darf mit ihrer Leistung in Bielefeld zufrieden sein: Die 24-Jährige erzielte 2010 das beste Ergebnis in ihrer Karriere bei Deutschen Meisterschaften der Aktiven (O19). Als jeweils unterlegene Halbfinalistinnen gewannen Jugend- Nationalspielerin Fabienne Deprez (FC Langenfeld/Nr. 3/4) und Vorjahresfinalistin Janet Köhler (TSV Trittau/Nr. 5/8) Bronze. Fabienne Deprez, die einen Tag nach Beendigung der Titelkämpfe 18 Jahre alt wird, sicherte sich in diesem Jahr erstmals bei den nationalen Meisterschaften der Erwachsenen Edelmetall – und das dann sogar in zwei Disziplinen: Die Schülerin, die am Bundesstützpunkt der Damen in Mülheim an der Ruhr trainiert und auch in der Stadt am Fluss wohnt, wurde auch im Mixed Dritte (s.u.). Herrendoppel Bei den Herren verteidigten in einer Neuauflage des Vorjahresfinals Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim/Nr. 2) ihren Titel erfolgreich. Als Nummer zwei der Setzliste bezwangen sie das topnotierte Duo Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr. 1) mit 21:18, 21:11. Dritte wurden Maurice Niesner/Till Zander (BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg/Nr. 3/4) und Peter Käsbauer/Oliver Roth (beide PTSV Rosenheim/Nr. 3/4). Die Bayern, die im vergangenen Jahr bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften die Goldmedaille im Herrendoppel gewonnen hatten, lieferten sich in der Vorschlussrunde eine hochklassige Partie mit Kristof Hopp und Johannes Schöttler, aus welcher Letztere erst „nach Verlängerung“ siegreich hervorgingen (10:21, 21:13, 21:11). Damendoppel Im Damendoppel gewannen Sandra Marinello und Birgit Overzier (1. BC Düren/1. BC Beuel/Nr. 1) zum zweiten Mal in Folge den Titel. Im Endspiel setzte sich das deutsche Spitzenduo mit 21:11, 21:14 gegen die mehrmaligen Olympiateilnehmerinnen Nicol Bittner und Karen Neumann (PTSV Rosenheim/VfL 93 Hamburg/Nr. 3/4) durch. Die heute 34 bzw. 38 Jahre alten vielfachen Nationalspielerinnen waren im Vorjahr Dritte bei den Deutschen Meisterschaften geworden. Über Platz drei bei den aktuellen Titelkämpfen freuten sich Janet Köhler und Katja Michalowsky (TSV Trittau/SV Unkel/Nr. 5/8) sowie die Achtelfinalistinnen der Jugend-WM 2009, Isabel Herttrich/Inken Wienefeld (TSV Lauf/VfL 93 Hamburg/Nr. 5/8). Die U19-Nationalspielerinnen deuteten in Bielefeld einmal mehr ihr Potenzial an. Für die Nachwuchstalente bedeutet die Bronzemedaille das erste Edelmetall bei Deutschen Meisterschaften im Erwachsenenbereich. Die frühere Nationalspielerin Janet Köhler hatte 2009 im Damendoppel an der Seite von Annekatrin Lillie (BW Wittorf) Silber geholt. Mixed Im Mixed siegten die Topgesetzten, Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel/Nr. 1), im Endspiel binnen 30 Minuten mit 21:19, 21:8 über und das an Position zwei notierte Duo, Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren/Nr. 2). Nachdem Birgit Overzier seit 2005 ohne Unterbrechung jeweils die Silbermedaille in dieser Disziplin gewonnen hatte, holte die Spezialistin für Damendoppel und Mixed nun erstmals den Titel. 2009 war die heute 25-Jährige gemeinsam mit ihrem jetzigen Gegenspieler, Johannes Schöttler, in Bielefeld angetreten und Zweite geworden. Ingo Kindervater, Mannschaftskollege von Birgit Overzier in der 1. Badminton-Bundesliga, setzte sich zuletzt vor zwei Jahren im Gemischten Doppel gegen die gesamte nationale Konkurrenz durch: 2008 sicherte er sich an der Seite von Kathrin Piotrowski DM-Gold. Die Titelverteidiger, Michael Fuchs (1. BC Bischmisheim) und Annekatrin Lillie (BW Wittorf), traten nicht wieder gemeinsam an. Michael Fuchs nahm aber auch 2010 im Mixed eine Medaille mit nach Hause: Der 27-Jährige erreichte mit seiner Partnerin Nicol Bittner (PTSV Rosenheim) als Nummer drei der Setzliste das Halbfinale und gewann damit Bronze. Über ihre zweite DM-Medaille 2010 durfte sich Fabienne Deprez freuen: Die U19-Vizeeuropameisterin im Mixed von 2009 wurde an der Seite ihres Vereinskollegen Mike Joppien (beide FC Langenfeld) ebenfalls Dritte. Annekatrin Lillie schied an der Seite von Maurice Niesner (BV Gifhorn) in der Runde der besten acht Paarungen aus. Die Ergebnisse: Herreneinzel, Finale: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 1/TV) - Dieter Domke (1. BC Bischmisheim/Nr. 2) 21:11, 21:13 Halbfinale: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 1/TV) - Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim/Nr. 3/4) 21:12, 21:11, Dieter Domke (1. BC Bischmisheim/Nr. 2) - Nikolaj Persson (TSV Trittau/Nr. 9/16) 21:13, 21:14 Dameneinzel, Finale: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 1/TV) - Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen/Nr. 2) 21:6, 21:10 Halbfinale: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 1/TV) - Fabienne Deprez (FC Langenfeld/Nr. 3/4) 21:13, 21:12, Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen/Nr. 2) - Janet Köhler (TSV Trittau/Nr. 5/8) 21:16, 21:11 Herrendoppel, Finale: Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim/Nr. 2/TV) - Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr. 1) 21:18, 21:11 Halbfinale: Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr. 1) - Maurice Niesner/Till Zander (BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg/Nr. 3/4) 21:17, 21:15, Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim/Nr. 2/TV) - Peter Käsbauer/Oliver Roth (beide PTSV Rosenheim/Nr. 3/4) 10:21, 21:13, 21:11 Damendoppel, Finale: Sandra Marinello/Birgit Overzier (1. BC Düren/1. BC Beuel/Nr. 1/TV) - Nicol Bittner/Karen Neumann (PTSV Rosenheim/VfL 93 Hamburg/Nr. 3/4) 21:11, 21:14 Halbfinale: Sandra Marinello/Birgit Overzier (1. BC Düren/1. BC Beuel/Nr. 1/TV) - Janet Köhler/Katja Michalowsky (TSV Trittau/SV Unkel/Nr. 5/8) 21:13, 21:19, Nicol Bittner/Karen Neumann (PTSV Rosenheim/VfL 93 Hamburg/Nr. 3/4) - Isabel Herttrich/Inken Wienefeld (TSV Lauf/VfL 93 Hamburg/Nr. 5/8) 21:17, 21:16 Mixed, Finale: Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel/Nr. 1) - Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren/Nr. 2) 21:9, 21:8 Halbfinale: Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel/Nr. 1) - Mike Joppien/Fabienne Deprez (beide FC Langenfeld) 21:15, 21:10, Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren/Nr. 2) - Michael Fuchs/Nicol Bittner (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim/Nr. 3/4) 21:17, 22:20. Hinweis: Der dritte Platz wird bei den Deutschen Meisterschaften nicht ausgespielt. Die im Halbfinale jeweils unterlegenen Spieler/innen bzw. Paarungen erhalten beide die Bronzemedaille. Die Medaillengewinner/innen 2010: Herreneinzel: Gold: Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 1) Silber: Dieter Domke (1. BC Bischmisheim/Nr. 2) Bronze: Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim/Nr. 3/4) Bronze: Nikolaj Persson (TSV Trittau/Nr. 9/16) Dameneinzel: Gold: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 1) Silber: Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen/Nr. 2) Bronze: Fabienne Deprez (FC Langenfeld/Nr. 3/4) Bronze: Janet Köhler (TSV Trittau/Nr. 5/8) Herrendoppel: Gold: Kristof Hopp/Johannes Schöttler (1. BC Bischmisheim/SG EBT Berlin/Nr. 2) Silber: Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr. 1) Bronze: Maurice Niesner/Till Zander (BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg/Nr. 3/4) Bronze: Peter Käsbauer/Oliver Roth (beide PTSV Rosenheim/Nr. 3/4) Damendoppel: Gold: Sandra Marinello/Birgit Overzier (1. BC Düren/1. BC Beuel/Nr. 1) Silber: Nicol Bittner/Karen Neumann (PTSV Rosenheim/VfL 93 Hamburg/Nr. 3/4) Bronze: Isabel Herttrich/Inken Wienefeld (TSV Lauf/VfL 93 Hamburg/Nr. 5/8) Bronze: Janet Köhler/Katja Michalowsky (TSV Trittau/SV Unkel/Nr. 5/8) Mixed: Gold: Ingo Kindervater/Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel/Nr. 1) Silber: Johannes Schöttler/Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren/Nr. 2) Bronze: Michael Fuchs/Nicol Bittner (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim/Nr. 3/4) Bronze: Mike Joppien/Fabienne Deprez (beide FC Langenfeld) Alle Ergebnisse sowie die Auslosungen, Setzlisten und Zeitpläne sind unter www.alleturniere.de (Stichwort „58. Deutsche Meisterschaften 2010“) erhältlich.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV Jakob Hoi neuer Chef-Bundestrainer im DBV
Seit 2009 bereits als Bundestrainer für Herrendoppel/Mixed tätig +++ „1a-Lösung“
Anlässlich der 58. Deutschen Einzelmeisterschaften im Badminton, die noch bis zum Sonntag in Bielefeld ausgetragen werden (04.-07.02.2010), hat der Deutsche Badminton-Verband e. V. (DBV) seinen neuen Chef-Bundestrainer vorgestellt: Der Däne Jakob Hoi, der seit dem 01.05.2009 als Bundestrainer für die Disziplinen Herrendoppel und Mixed am Bundesstützpunkt Saarbrücken tätig ist, übernimmt ab sofort zusätzlich diese Aufgabe.
„Seine Vorstellungen und seine Philosophie von Badminton decken sich mit den Zielen, die der DBV verfolgt. Zudem ähnelt seine Arbeitsweise in großen Teilen dem, was der vorherige Chef- Bundestrainer, Detlef Poste, präferierte. Es wird somit unter Jakob Hoi keinen totalen Richtungswechsel geben. Er macht manches genauso wie sein Vorgänger, manches ganz anders und manches ein bisschen anders“, erläutert Dietrich Heppner, Vizepräsident Leistungssport im DBV, und fügt hinzu: „Seit Jakob Hoi für uns arbeitet, hat er dort, wo er aufgetreten ist, sehr viel Zustimmung erfahren. So genießt Jakob Hoi zum Beispiel eine sehr hohe Akzeptanz sowohl bei den Athletinnen und Athleten als auch bei den anderen Trainern aus unserem Team.“
Nachdem der langjährige Chef-Bundestrainer Detlef Poste im Jahr 2008 beim DBV die Geschäftsführung übernommen hatte, arbeitete der Verband zunächst ohne Chefcoach. „Uns war von Anfang an klar, dass wir spätestens zu Beginn dieses Jahres wieder eine Person mit dieser Aufgabe würden betrauen wollen. Aber wir suchten natürlich nach einer 1a-Lösung. In den letzten Monaten hat sich herausgestellt, dass Jakob Hoi diese 1a-Lösung darstellt. Er passt sehr gut zu uns“, erklärt Dietrich Heppner.
Jakob Hoi begann seine Trainerlaufbahn schon in sehr jungen Jahren. Im Laufe seiner bisherigen Karriere arbeitete er nicht nur stets in Vereinen als Coach, sondern war darüber hinaus auch als Stützpunkttrainer am Top-Stützpunkt in Bröndby beschäftigt. Zudem wurde Jakob Hoi vom Dänischen Badminton-Verband für die Elitetrainerausbildung berufen. Bevor der heute 33-Jährige zum DBV wechselte, war er viele Jahre äußerst erfolgreich als Jugend-Nationaltrainer Dänemarks tätig.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) DBV-Auswahl bleibt gegen Spanien ungeschlagen
Siege in den Freundschafts-Länderspielen in Augsburg und Kaiserslautern
Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat auch den insgesamt siebten Vergleich mit dem Team aus Spanien für sich entschieden. Einen Tag nach dem 3:2-Erfolg in Augsburg bezwang die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) am Mittwochabend (27.01.2010) in Kaiserslautern die Gäste aus Südeuropa mit 4:1. Einzig das abschließende Herrendoppel ging aus deutscher Sicht verloren – dies allerdings äußerst knapp. Die früheren Partien gegen Spanien hatten die DBV-Asse jeweils mit 5:0 gewonnen. Vor 1.000 Zuschauern in der Barbarossahalle stand der Sieg für das deutsche Team bereits zur Pause fest: Sowohl das Mixed als auch die beiden Einzel konnten die Gastgeber im zweiten Freundschafts-Länderspiel in dieser Woche gegen die mit all ihren Top-Leuten angereisten Spanier für sich entscheiden. Tags zuvor hatten die Gäste das Dameneinzel und das Herreneinzel gewonnen, so dass die DBV-Asse in Rückstand geraten waren. In Kaiserslautern verbuchte nun Carola Bott einen deutlichen Sieg über die amtierende U17-Europameisterin Carolina Marin. Dieter Domke, der in Kaiserslautern aufwuchs und viele Jahre für den SV Fischbach aufschlug, setzte sich in drei Durchgängen gegen seinen Kontrahenten Pablo Abian durch. Deutschland – Spanien in Kaiserslautern 4:1
Die einzelnen Ergebnisse: MX: Peter Käsbauer/Johanna Goliszewski (PTSV Rosenheim/SG Anspach) - Ernesto Velazquez/Haidee Ojeda 22:20, 21:19 DE: Carola Bott (1. BC Bischmisheim) - Carolina Marin 21:14, 21:11 HE: Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) - Pablo Abian 21:11, 19:21, 21:12 DD: Karin Schnaase/Johanna Goliszewski (SC Union Lüdinghausen/SG Anspach) - Ana Maria Martin/Carolina Marin 21:11, 21:14 HD: Josche Zurwonne/Tim Dettmann (beide SG EBT Berlin) - Carlos Longo Esteban/Pablo Abian 21:11, 16:21, 22:24
Die Damen beider Teams treffen schon in Kürze erneut aufeinander: Bei der EM für Damen- und für Herrennationalmannschaften (16.-21.02.2010 in Warschau) gehören Deutschland und Spanien zusammen mit Island und Schweden der Vorrundengruppen D an.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) DBV-Auswahl gelingt knapper Sieg
DBV-Auswahl gelingt knapper Sieg Beim Freundschafts-Länderspiel in Augsburg
Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat ihre Erfolgsbilanz gegen das Team aus Spanien weiter ausgebaut. Am Dienstagabend (26.01.2010) setzte sich die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) im Rahmen eines Freundschaftsspiels in Augsburg mit 3:2 gegen die Gäste durch. Damit verbuchte das deutsche Team im sechsten Aufeinandertreffen den sechsten Sieg. Die vorherigen fünf Partien gegen Spanien hatten die DBV-Asse allerdings jeweils mit 5:0 gewonnen. Vor 1.200 Zuschauern, die für eine phantastische Stimmung in der Halle sorgten, lagen die Gastgeber zur Pause mit 1:2 zurück, starteten dann jedoch eine Aufholjagd. Die mit all ihren Spitzenleuten angereisten Spanier konnten beide Einzel für sich entscheiden: Bei den Damen bezwang die amtierende U17-Europameisterin Carolina Marin die 17-malige deutsche Nationalspielerin Karin Schnaase in drei Sätzen. Ebenfalls knapp unterlag Fabian Hammes bei seinem Länderspiel-Debüt bei den Aktiven (O19) seinem Gegner. Der 21-Jährige vom SV Fischbach kam anstelle des ursprünglich für die Partie in Augsburg vorgesehenen Bischmisheimers Marcel Reuter zum Einsatz. Auch für Roman Spitko stand die Partie unter einem besonderen Stern: Der 31-Jährige, der in Meitingen bei Augsburg aufwuchs, verabschiedete sich am Dienstag nach vielen erfolgreichen Jahren vom Leistungssport. Roman Spitko gewann unter anderem als Mitglied des deutschen Teams Silber (2006) und Bronze (2008) bei der EM für Herrennationalmannschaften und holte 2007 und 2008 jeweils gemeinsam mit Michael Fuchs bei den Deutschen Meisterschaften den Titel im Herrendoppel. Auch am 26.01.2010 war er in dieser Disziplin siegreich. Am Mittwoch (27.01.2010) treffen die beiden Mannschaften erneut aufeinander. Austragungsort des insgesamt siebten Vergleichs zwischen Deutschland und Spanien im Badminton wird dann die Barbarossahalle in Kaiserslautern sein. Auch diese Begegnung beginnt um 19.00 Uhr. Ausgerichtet werden die Freundschafts-Länderspiele am 26./27.01.2010 von Heinz Bußmann (Advantage Sportmarketing) in Zusammenarbeit mit der TSG Augsburg bzw. dem BV Kaiserslautern. Während Augsburg erstmals Gastgeberstadt eines Badminton-Länderspiels war, führte Kaiserslautern schon einmal einen Freundschaftsvergleich durch. Gegner der deutschen Auswahl war am 27.05.1981 das Team aus China. Die Badminton-Abteilung der TSG Augsburg richtete die Veranstaltung anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Vereins aus.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Juliane Schenk und Marc Zwiebler sind die „Badmintonspieler des Jahres 2009“Die aktuelle Weltranglistenneunte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) und der dreimalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) sind von den Leserinnen und Lesern der Zeitschrift Badminton Sport, Verbandsmagazin des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV), zur „Spielerin des Jahres 2009“ bzw. zum „Spieler des Jahres 2009“ gewählt worden.
Marc Zwiebler, 25 Jahre alter Spezialist für Herreneinzel, darf sich damit bereits zum zweiten Mal in Folge über die Auszeichnung freuen. Der gebürtige Bonner, der am Bundesstützpunkt der Herren in Saarbrücken trainiert, hatte sich auch bei der Wahl zum „Spieler des Jahres 2008“ gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Bei der aktuellen Abstimmung entfielen auf Marc Zwiebler, der im Herbst 2009 als erster deutscher Spieler das Finale eines Super Series-Turniers erreicht hatte (Turnier der zweithöchsten Kategorie - nach Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften), 74,5 Prozent der abgegebenen Stimmen und folglich die überwältigende Mehrheit.
Bei den Damen hingegen gestaltete sich die Entscheidung deutlich knapper: Bei der dritten Auflage der von der Zeitschrift Badminton Sport in Zusammenarbeit mit dem DBV initiierten Wahl votierten 41,7 Prozent für die WM-Viertelfinalistin Juliane Schenk. Auf die „Spielerin des Jahres 2008“, Birgit Overzier (1. BC Beuel), entfielen 39,7 Prozent der Stimmen. Die 27 Jahre alte zweimalige Olympiateilnehmerin Juliane Schenk wurde erstmals von den Leserinnen und Lesern des einzigen überregionalen Badmintonmagazins Deutschlands mit diesem Titel bedacht.
Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften O 19 in Bielefeld werden Dietrich Heppner, für den Leistungssport zuständiger Vizepräsident im DBV, und Dr. Claudia Pauli, Chefredakteurin der Zeitschrift Badminton Sport, am Halbfinaltag (06.02.2010) Juliane Schenk und Marc Zwiebler die silbernen Wanderpokale übergeben. Die Trophäen wurden bei der Einführung der Wahl im Jahr 2007 vom Meyer & Meyer Verlag, welcher die DBV-Verbandszeitschrift verlegt, gestiftet.
Die bisherigen Wahl-Gewinner: „Spielerin des Jahres“ „Spieler des Jahres“ 2007 Fabienne Deprez (FC Langenfeld) Björn Joppien (FC Langenfeld) 2008 Birgit Overzier (1. BC Beuel) Marc Zwiebler (1. BC Beuel) 2009 Juliane Schenk (SG EBT Berlin) Marc Zwiebler (1. BC Beuel)
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Der Kartenvorverkauf geht in den Endspurt
Der Kartenvorverkauf geht in den Endspurt Vorzugspreise nur noch bis 31.01.2010
+++ Meldungen werden mit Spannung erwartet
Wer jetzt noch im Zusammenhang mit dem Erwerb von Eintrittskarten für die YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an der Ruhr/NRW) in den Genuss von Vorzugspreisen kommen und/oder am Finalwochenende einen Platz in der RWE-Sporthalle garantiert haben möchte, der sollte sich sputen: Denn der Kartenvorverkauf endet bereits in wenigen Wochen, genauer am 31.01.2010. All jenen Badmintonfans, die bis Ende Januar Tickets ordern, wird ein Rabatt in Höhe von 15 Prozent auf den Normalpreis an der Tageskasse gewährt. Eine Kartenbestellung ist unkompliziert über die Veranstaltungswebseite www.german-openbadminton. de möglich. Eine Vorbestellung empfiehlt sich auch deshalb, weil in den Vorjahren speziell an den beiden letzten Veranstaltungstagen nur noch sehr wenige bzw. keine Tickets mehr vor Ort erhältlich waren.
Gespannt warten die Organisatoren der 53. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland auf den Meldeschluss am 02.02.2010. Die meisten Nationen geben traditionell erst recht spät ihr Aufgebot für das erste Grand Prix-Turnier des Jahres bekannt. In der Vergangenheit beeindruckten unter anderem Superstars wie die koreanischen Olympiasieger im Mixed, Lee Yong Dae und Lee Hyo Jung, die Weltmeisterin im Dameneinzel von 2007, Zhu Lin, oder Wang Yihan (beide China), die im Jahr 2009 erstmals bei den YONEX German Open den Titel gewann, anschließend bei fünf Super Series-Turnieren die Konkurrenz im Dameneinzel hinter sich ließ und bereits seit vielen Wochen in der Weltrangliste auf Rang eins geführt wird, die Zuschauer mit ihrem Können. Sicher ist in jedem Fall: In Mülheim an der Ruhr bietet sich für Sportbegeisterte die Möglichkeit, Weltklasse-Badminton hautnah zu erleben. An den sechs Veranstaltungstagen werden mehr als 300 Top-Leute aus etwa 30 Nationen in den fünf Disziplinen um Preisgeld und Weltranglistenpunkte spielen.
Aus Deutschland werden bei der mit 80.000,- US-Dollar dotierten Veranstaltung wie üblich einerseits routinierte Athletinnen und Athleten an den Start gehen, andererseits aber auch zahlreiche Nachwuchsasse. Dabei freuen sich absolute Weltklassespielerinnen und –spieler wie die Weltranglistenneunte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) oder die deutsche Nummer eins bei den Herren, Marc Zwiebler (1. BC Beuel), ebenso über kräftige Unterstützung seitens der heimischen Fans wie die aufstrebenden Talente, von denen sich viele über eine erfolgreiche Qualifikation einen Startplatz im Hauptfeld des für den Deutschen Badminton-Verband e. V. (DBV) prestigeträchtigsten Turniers sichern wollen.
Für den Großteil der deutschen Spielerinnen bedeuten die Internationalen Badminton- Meisterschaften von Deutschland übrigens ein echtes „Heimspiel“: Der Bundesstützpunkt der Damen befindet sich nur etwa 200 Meter von der RWE-Sporthalle entfernt. Viele DBV-Athletinnen wohnen entsprechend auch in Mülheim an der Ruhr. Wie in den vergangenen beiden Jahren dürfen sich alle Beteiligten nicht nur auf Spitzen- Badminton freuen, sondern auch auf Live-Musik am Finaltag: Bereits zum dritten Mal in Folge wird die Rock-Pop-Soul-Cover-Band „Lautstark“ vor Beginn der Endspiele und in den Pausen zwischen den Matches Songs für jeden Geschmack präsentieren und zudem wieder die Siegerehrungen sowie die Ehrenrunden der Gewinner mit passenden Werken begleiten. Eine tolle Atmosphäre in der Halle ist damit sicher!
Weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, finden Sie auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de. Auskünfte zu den YONEX German Open 2010 erhalten Sie ferner im:
Event Office YONEX German Open 2010 c/o Deutscher Badminton-Verband e. V. (DBV) Südstraße 25 D-45470 Mülheim an der Ruhr Tel.: +49 (0)208 - 30 82 719 Fax: + 49 (0)208 - 30 82 755 E-Mail: office@german-open-badminton.de
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Mach mit - spiel Dich fit
„Mach mit – spiel Dich fit“ Bundesweites Schulsportprojekt des DBV gestartet +++ Einladung an alle Schulen
Badminton ist eine faszinierende Sportart: extrem schnell, vielfältig in ihrem Anforderungsprofil, geschlechter- und generationenübergreifend, emotional - um nur einige Beispiele zu nennen. Um bereits Kinder und Jugendliche auf die Rückschlagsportart aufmerksam zu machen und sie dafür zu begeistern, hat der Deutsche Badminton-Verband e.V. (DBV) in Zusammenarbeit mit den 16 Badminton-Landesverbänden zum Beginn des Schuljahres 2009/2010 ein bundesweites Schulsportprojekt ins Leben gerufen.
Ziel des unter dem Motto „Mach mit – spiel Dich fit“ stehenden Projektes ist es, Schülerinnen und Schülern im Alter von zehn bis zwölf Jahren die Schulsportart Badminton näher zu bringen und die Nachwuchssportler dazu zu animieren, regelmäßig zum Schläger zu greifen. „Die Zukunft des Badmintonsports wird schließlich von unseren Kindern getragen – und diese gilt es früh für unsere tolle Sportart zu begeistern“, erläutert Karl-Heinz Zwiebler, DBV-Vizepräsident für den Breitensport.
Darüber hinaus geht es dem DBV darum, Badminton regional weiter zu verbreiten. Auch wenn das Projekt bundesweit durchgeführt wird, ist es auf die einzelne Schule – und damit lokal – begrenzt. Dabei übernimmt der DBV die zentrale Koordination. Um es vor Ort umzusetzen, ist die Unterstützung durch die Landesverbände sowie die lokale Mitarbeit der Vereine und Lehrkräfte notwendig. Entsprechend sollen vor allem in solchen Regionen, in denen der Badmintonsport noch nicht so verbreitet ist, Aktivitäten initiiert werden.
Genauso möchte der DBV dazu beitragen, die Kommunikation und lokale Kooperation zwischen Schulen und Vereinen weiter auszubauen und zu verbessern. Die gemeinsame Teilnahme am Schulsportprojekt könnte der Anfang weiterer Gemeinschaftsaktionen sein.
„Das Projekt ist aus dem Wunsch heraus entstanden, dass sich der DBV im Rahmen des Schulsports zukünftig aktiver aufstellen will. Er sieht sich mit diesem Projekt als ein Ideen- und Impulsgeber für seine Landesverbände sowie für die Vereine“, so der DBV-Referatsleiter für den Schulsport, Klaus-Dieter Lemke.
„Der DBV als Initiator des Schulsportprojektes wird bei der Umsetzung ebenso von den 16 Badminton-Landesverbänden unterstützt wie von den zahlreichen Vereinen vor Ort sowie von vielen Kultusministerien, Landesschulbehörden und anderen für den Schulsport zuständigen Institutionen – und natürlich den Schulen“, sagt Professor Dr. Stefan Wengler, der Koordinator des Projektes, erfreut.
Der DBV und seine Landesverbände haben die 5. und 6. Klassen aller Schulen in Deutschland eingeladen, an dem bislang einmaligen Projekt dieser Art im Badmintonbereich teilzunehmen.
Die Schulturniere werden in zwei Phasen durchgeführt: Im Rahmen eines Klassenentscheides werden in Einzelturnieren und getrennt nach Jahrgangsstufen die besten Jungen und Mädchen einer Klasse ermittelt. Diese kämpfen dann im klassenübergreifenden Finalturnier um den Titel des Schulsiegers. Für alle Schülerinnen und Schüler, die sich am Schulsportprojekt beteiligen, stellt der DBV Urkunden zur Verfügung. Darüber hinaus verlost der DBV unter allen Siegern der Jahrgangsstufen hochwertige Badmintonschläger seines Schulsportpartners YONEX. Unter allen Schulen, die bei dem Projekt mitmachen, werden zudem Badminton-Sets der Firma YONEX verlost, bestehend aus Schlägern, Netzen und Bällen.
Alle Schulen, die sich an dem Projekt beteiligen möchten, erhalten ausführliche Informationen und umfangreiche Materialien, die den Sportlehrerinnen und -lehrern eine Hilfestellung sowohl bei der Vorbereitung, als auch bei der eigentlichen Durchführung der Teilbereiche des Projektes (Unterrichtseinheiten, Abschlussturnier etc.), sein sollen. Möglich ist auch die Zusammenarbeit mit einem lokalen Badmintonverein (bzw. einem Sportverein mit einer Badmintonabteilung), um die Umsetzung des Projektes zu erleichtern. Der DBV ist hier gerne bei der Kontaktvermittlung behilflich.
Die Laufzeit des Projektes ist auf zwei Jahre angelegt. Neben der Firma YONEX, die seit vielen Jahren als offizieller Ausrüster der deutschen Badminton-Nationalmannschaft fungiert, fördern der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die BARMER das Projekt.
Weitere Informationen zum Schulsportprojekt des DBV und seiner 16 Landesverbände finden Sie auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de (Rubrik „DBV“, Unterrubrik „Schulsport/Projekt: Mach mit – spiel Dich fit“). Dort stehen z. B. das Anmeldeformular für Schulen bzw. Vereine sowie die Projekt-Broschüre zum Download bereit.
Für Rückfragen stehen Ihnen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:
Projektkoordination: Prof. Dr. Stefan Wengler, Tel.: 030/79014633, E-Mail: wengler@sportsrightsmarketing.com. Projektmitarbeiter: Klaus Hasselmann, Tel.: 02052/961629 E-Mail: klaus.hasselmann@der-fx.de. Fragen zur Umsetzung im Schulsportunterricht: Referatsleiter Schulsport: Klaus-Dieter Lemke, Tel.: 04242/869994, E-Mail: kd.lemke@genion.de. Vizepräsident Breitensport: Karl-Heinz Zwiebler, Tel.: 0228/462872, E-Mail: kh.zwiebler@web.de.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)
Grand Prix-Turnier auch 2010 mit Live-Musik
Rock-Pop-Soul-Cover-Band „Lautstark“ erneut dabei +++ Vorzugspreise bis 31.01.2010
Alle Badmintonfans dürfen sich erneut auf eine Mischung aus Spitzensport und Konzert bei den YONEX German Open Badminton Championships (02.-07.03.2010 in Mülheim an der Ruhr/NRW) freuen: Bereits zum dritten Mal in Folge haben die Organisatoren des mit 80.000,- US-Dollar dotierten Grand Prix-Turniers die Rock-Pop-Soul-Cover-Band „Lautstark“ (www.lautstark-live.de) für den Finaltag engagiert. Die zehnköpfige Band wird am Sonntag, den 07.03.2010 ab 12.00 Uhr mit Songs für jeden Geschmack für sicherlich gute Stimmung in der RWE-Sporthalle sorgen und die Zuschauer für die anstehenden fünf Partien „anwärmen“. Spielbeginn ist am letzten Veranstaltungstag um 14.00 Uhr. Zudem wird die Band in den Pausen zwischen den Matches populäre Stücke zum Besten geben und natürlich wieder die Siegerehrungen sowie die Ehrenrunden der Gewinner mit passenden Werken begleiten.
Dass diese besondere Inszenierungsart bei allen Beteiligten ankommt, zeigte sich bei den beiden vorangegangenen YONEX German Open eindrücklich. Als zum Beispiel 2009 die Koreaner Lee Yong Dae und Shin Baek Cheol als Sieger im Herrendoppel nur wenige Meter entfernt von den Zuschauern ihre Ehrenrunde drehten, mit ihren Blumensträußen ins Publikum winkten, und dabei „Lautstark“ lautstark „We are the champions“ darbot, hielt es keinen Badmintonfan mehr auf seinem Sitz. Genauso bekamen viele Zuschauer eine Gänsehaut, als Xu Chen und Zhao Yunlei, die Erfolgreichsten im Mixed-Wettbewerb bei den diesjährigen YONEX German Open, mit „Simply the best“ vom 2009-er-Turnier verabschiedet wurden.
Herausragende Erfolge
Und wer weiß? Vielleicht kommt im nächsten Jahr ja einmal ein Vertreter des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) in den Genuss, Live-Musik von „Lautstark“ anlässlich seines Sieges zu hören.
Nach den hervorragenden Erfolgen der deutschen Badmintonasse bei den Turnieren der letzten Monate stehen die Chancen nicht schlecht, dass auch in der „sympathischen Stadt an der Ruhr“ einer Athletin, einem Athleten oder einer Paarung des DBV ein solcher Coup gelingt.
So freute sich z. B. Juliane Schenk (SG EBT Berlin) bei den Bitburger SaarLorLux Badminton Open Anfang Oktober über den ersten Titelgewinn im Dameneinzel bei einem Grand Prix-Turnier. Bei den Dutch Open in der Woche danach gab es durch Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim) und Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) das erste rein deutsche Finale bei einem Grand Prix-Turnier, und wieder eine Woche später erreichte Marc Zwiebler beim Super Series-Turnier in Dänemark das Endspiel. Juliane Schenk schaffte zudem im November erstmals in ihrer Karriere den Sprung unter die TOP 10 der Weltrangliste im Dameneinzel und belegte beim Jahresabschlussturnier des Weltverbandes BWF - unter Beteiligung der weltbesten Badmintonasse - den zweiten Platz.
Seit 2007 wieder ganz nah dran
Bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland standen zuletzt im Jahr 1975 deutsche Spieler am Ende auf dem obersten Podest: Marieluise Zizmann siegte im Damendoppel an der Seite von Brigitte Steden und im Mixed gemeinsam mit Wolfgang Bochow. Bei den drei vorangegangenen Austragungen waren DBV-Asse allerdings schon wieder nah dran am Titelgewinn: So zog die zweimalige Europameisterin Huaiwen Xu, die im Sommer dieses Jahres ihre glanzvolle Karriere beendete, 2007 ins Finale ein und erreichte 2009 die Vorschlussrunde. Ins Halbfinale der YONEX German Open kam 2008 auch Juliane Schenk. Darin musste die Sportsoldatin der Bundeswehr dann leider aufgrund einer Verletzung aufgeben.
15 Prozent Vorverkaufsrabatt
Der Kartenvorverkauf für die prestigeträchtige Veranstaltung läuft seit dem 01.11.2009. Speziell ein Besuch der YONEX German Open am Finalwochenende ist bei den Badmintonfans erfahrungsgemäß äußerst beliebt, sodass man sich nicht darauf verlassen sollte, Tickets noch an der Tageskasse beziehen zu können. Zudem bietet eine frühzeitige Bestellung weitere Vorteile: Karten sind gewiss eine schöne Überraschung für das nahende Weihnachtsfest, außerdem wird bei einer Ticketorder bis zum 31.01.2010 ein Rabatt in Höhe von 15 Prozent auf den Normalpreis an der Tageskasse gewährt.
Eine Kartenbestellung ist unkompliziert über die Veranstaltungswebseite www.german-openbadminton. de möglich. Auf der Onlinepräsenz finden Sie außerdem zahlreiche weitere Informationen über die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2010 zum 24. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert.
Weitere Auskünfte zu den YGO 2010 erhalten Sie ferner im:
Event Office YONEX German Open 2010 c/o Deutscher Badminton-Verband e. V. (DBV) Südstraße 25 D-45470 Mülheim an der Ruhr Tel.: +49 (0)208 - 30 82 719 Fax: + 49 (0)208 - 30 82 755 E-Mail: office@german-open-badminton.de
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Bedeutsame Badmintonereignisse im Jahr 2010
Warschau, Manchester, Paris: In diesen (Welt-)Städten haben die Asse des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) im Jahr 2010 die Chance, Medaillen bei einem Badminton- Großereignis zu gewinnen. Ziel der DBV-Athletinnen und Athleten ist es, diese Liste noch um Kuala Lumpur zu erweitern.
Erstes Top-Event im kommenden Jahr ist die Europameisterschaft für Herren- und Damennationalmannschaften, die Mitte Februar in Polens Hauptstadt ausgetragen wird. Die Titelkämpfe stehen unter besonderen Vorzeichen, schließlich stellen sie zugleich den Qualifikationswettbewerb für die Thomas- und Uber Cup-Endrunde, welche für Mai in Kuala Lumpur (Malaysia) angesetzt ist, dar. Nur wer sich in Warschau unter die drei besten Teams bei den Herren bzw. bei den Damen spielt, der darf auch an der Weltmeisterschaft teilnehmen.
Im April sind die DBV-Athletinnen und Athleten einzeln gefordert: Bei den Individual- Europameisterschaften in Manchester wollen die besten Badmintonspielerinnen und –spieler der Bundesrepublik an die erfolgreichen Veranstaltungen dieser Art der vergangenen Jahre anknüpfen. 2008 und 2006 gewannen deutsche Badmintonasse jeweils drei Medaillen.
Wenige Monate später messen sich die Spielerinnen und Spieler des Deutschen Badminton- Verbandes e. V. dann mit der internationalen Konkurrenz: In Frankreichs Hauptstadt finden Ende August die Individual-Weltmeisterschaften statt. Nachdem die aktuelle Weltranglistenneunte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) in diesem Jahr bereits an einer Medaille „schnupperte“ und diese nach einem extrem engen Viertelfinalmatch nur haarscharf verpasste, möchte die gebürtige Krefelderin 2010 endlich erstmals bei einer Einzel-WM einen Podestplatz erreichen.
Neben den Europa- und Weltmeisterschaften stehen im kommenden Jahr zahlreiche weitere bedeutsame Turniere im Kalender der Leistungssportlerinnen und –sportler des DBV.
Weitere Termine für das Jahr 2010 finden Sie auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de (u. a. im Bereich „DBV“, Unterrubrik „DBV-Terminplan“). Juliane Schenk auf Platz zwei - ein historischer ErfolgSpeziell in der zweiten Jahreshälfte 2009 verzeichnete die Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), einen herausragenden Erfolg nach dem anderen: Platzierung unter den besten acht Damen bei der Individual-WM (August), erster Titelgewinn in ihrer Spezialdisziplin bei einem Grand Prix-Turnier (Oktober; Bitburger SaarLorLux Badminton Open), Einzug in die Top 10 der Weltrangliste (November) – um nur einige zu nennen. Nun darf die 27- Jährige ein weiteres Mal wahrlich stolz auf ihre Leistung sein: Die Weltranglistenneunte wurde bei den BWF World Super Series Masters Finals (02.-06.12.2009 in Johor Bahru, Malaysia) Zweite im Dameneinzel-Wettbewerb. Damit erzielte Juliane Schenk das beste Ergebnis, das jemals ein/e Vertreter/in des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) bei einem Jahresabschlussturnier des Badminton- Weltverbandes BWF verzeichnete. Schon der Einzug der zweimaligen EM-Dritten in die Vorschlussrunde der mit insgesamt 500.000,- US-Dollar dotierten Veranstaltung war ein historischer Erfolg. Schließlich hatten sich im Jahr 2008 in Huaiwen Xu (Dameneinzel) und Nicole Grether (Damendoppel) zum ersten Mal überhaupt deutsche Spielerinnen für ein Jahresabschlussturnier der BWF qualifizieren können. Damals schieden allerdings beide Damen nach der Gruppenphase aus. Bereits von 1983 bis 2000 hatte die BWF (damals noch unter dem Namen International Badminton Federation, IBF) ein Finalturnier mit den besten Athletinnen und Athleten des jeweiligen Jahres durchgeführt – zu jener Zeit unter dem Namen „World Grand Prix- Finale“. Doch in jener Zeit schafften niemals deutschen Athletinnen oder Athleten den Sprung dorthin, während sich nun zweimal in Folge gleich jeweils zwei Spielerinnen für das Turnier qualifizierten. Nach zwei Siegen und einer Niederlage in der Gruppenphase hatte Juliane Schenk in Malaysia als Gruppenerste das Halbfinale erreicht. Darin setzte sich die gebürtige Krefelderin mit 21:18, 21:18 gegen die indische Weltranglistenachte Saina Nehwal durch und revanchierte sich damit für die beiden Dreisatz-Niederlagen, die sie im Juni und im Oktober bei Super Series-Turnieren gegen die Jugend-Weltmeisterin von 2008 erlitten hatte. Im Finale war dann allerdings die Lokalmatadorin Wong Mew Choo zu stark für Juliane Schenk. Die Sportsoldatin der Bundeswehr musste sich der Weltranglisten- 20. nach 34 Minuten mit 15:21, 7:21 geschlagen geben. Die Malaysierin gewann beim BWF-Finale alle Matches und erhielt für ihren Turniererfolg ein Preisgeld in Höhe von 40.000,- US-Dollar. Juliane Schenk darf sich über die ebenfalls schöne Summe von 20.000,- US-Dollar freuen. Die zweite deutsche Teilnehmerin am BWF-Finale, Nicole Grether (SG EBT Berlin), war sowohl im Dameneinzel als auch im Damendoppel nach der Gruppenphase ausgeschieden. Dennoch darf auch die 35-Jährige zweifelsohne zufrieden mit sich sein: Allein die Tatsache, dass sie sich in zwei Disziplinen für das Turnier qualifizierte, ist als großer Erfolg zu werten. Alle Ergebnisse vom Jahresabschlussturnier der BWF in Malaysia finden Sie im Internet unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX-SUNRISE BWF WORLD SUPER SERIES MASTERS FINALS 2009“) sowie auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Master Finals 2009 in Malaysia
Juliane Schenk dank zweier Siege Gruppenerste.
Nicole Grether verbucht ersten Erfolg im Damendoppel.
Die Weltranglistenneunte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) hat bei den BWF World Super Series Masters Finals, dem Jahresabschlussturnier des Badminton-Weltverbandes BWF (02.-06.12.2009 in Malaysia), auch ihr zweites Spiel in der Vorrundengruppe B des Dameneinzel-Wettbewerbs gewonnen. Einen Tag nach ihrem 21:17, 21:14-Auftakterfolg über ihre Vereinskollegin Nicole Grether setzte sich die 27 Jahre alte Deutsche Meisterin mit 21:13, 21:10 gegen Yao Jie aus den Niederlanden durch. Damit weist Juliane Schenk vor dem abschließenden Gruppenspiel am Freitag (13.35 Uhr MEZ) gegen die Thailänderin Salakjit Ponsana derzeit als einzige Athletin aus ihrer Gruppe zwei Siege auf. Entsprechend stehen die Chancen für die zweimalige EM-Dritte im Dameneinzel gut, bei der mit 500.000,- US-Dollar dotierten Veranstaltung die Vorschlussrunde zu erreichen. Die beiden besten Spieler/innen bzw. Paarungen der Gruppenphase bestreiten die Halbfinals, während das Turnier für die anderen Athletinnen und Athleten nach den Gruppenspielen endet. Salakjit Ponsana hatte ihre erste Partie, gegen Yao Jie, in zwei Sätzen verloren. Die deutsche Rekordnationalspielerin Nicole Grether hingegen hat im Dameneinzel nach zwei Niederlagen keine Möglichkeit mehr, die Vorschlussrunde zu erreichen. Die 35-Jährige verlor ihr zweites Gruppenspiel mit 17:21, 7:21 gegen Juliane Schenks morgige Gegnerin Salakjit Ponsana.
In der Damendoppel-Konkurrenz verbuchte Nicole Grether dafür am Donnerstag ihren ersten Sieg. Zusammen mit ihrer kanadischen Doppelpartnerin Charmaine Reid setzte sich die Vize- Europameisterin von 2006 in dieser Disziplin (gemeinsam mit Juliane Schenk) mit 21:17, 21:13 gegen die damit bislang erfolglosen Engländerinnen Gabrielle White/Jenny Wallwork durch. Am Mittwoch musste sich das deutsch-kanadische Duo mit 11:21, 11:21 den Lokalmatadoren Chin Eei Hui/Wong Pei Tty geschlagen geben, welche die Tabelle der Gruppe A aktuell mit zwei Siegen anführen und sich bereits für die Runde der besten vier Paarungen qualifiziert haben. Nicole Grether/Charmaine Reid spielen am Freitag (02.00 Uhr MEZ) gegen die amtierenden Europameisterinnen, Kamilla Rytter Juhl/Lena Frier Kristiansen aus Dänemark, um Tabellenplatz zwei und damit um den Einzug ins Halbfinale. Die Däninnen erzielten bislang ebenfalls einen Sieg.
Alle Ergebnisse vom Jahresabschlussturnier der BWF in Malaysia finden Sie im Internet unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX-SUNRISE BWF WORLD SUPER SERIES MASTERS FINALS 2009“) sowie auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) |
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